Verzicht auf das Auto zugunsten des Klimaschutzes ist Minderheitenthema

Der derzeitige Beitrag der Autobesitzer zum Umweltschutz beschränkt sich jedoch auf Reduktion, verzichten will man nicht.

Wien (OTS) - Müssten die Österreicher jetzt ein Auto kaufen, fänden Klimaschutzaspekte Beachtung. Der derzeitige Beitrag der Autobesitzer zum Umweltschutz beschränkt sich jedoch auf Reduktion, verzichten will man nicht. Das zeigt eine Umfrage von AutoScout24.at unter 500 Österreicherinnen und Österreichern.

Demonstrationen für das Klima gibt es derzeit nicht, dafür werden die möglichen mittel- und langfristigen Auswirkungen der Corona-Krise auf den Klimawandel untersucht und diskutiert. Nichtsdestotrotz ist der eigene Beitrag zum Klimaschutz vielen ein Anliegen. Doch wie sehen Österreichs Autobesitzer das Thema Klimaschutz und welche Rolle spielen Überlegungen dazu beim Autokauf und bei der Fortbewegung im Alltag? Diesen Fragen geht die Trendumfrage von AutoScout24.at nach, für die 500 österreichische Autofahrer befragt wurden.

84 Prozent beschäftigt das Thema Klimawandel

Fakt ist: 84 Prozent der österreichischen Autobesitzer beschäftigt der Klimawandel – Vielfahrer mit über 20.000 Kilometern pro Jahr aber weniger als „Wenigfahrer“. Zudem gilt: je höher gebildet, desto mehr Sensibilisierung für das Thema. Und auch der Wohnort macht einiges aus, denn Wiener machen sich mehr Gedanken darüber als Autobesitzer in den Bundesländern.

Drei Viertel würden Klimaschutzaspekte bei Autokauf einbeziehen

Konkreter wird es, wenn man nach Entscheidungskriterien beim Autokauf fragt. Müssten die Autobesitzer heute einen neuen fahrbaren Untersatz anschaffen, würden 3 von 4 Befragten Klimaschutzaspekte berücksichtigen. Auch hier gilt, dass in der Bundeshauptstadt Wohnhafte, Personen mit höherem Bildungsabschluss und Autofahrer, die weniger als 20.000 Kilometer pro Jahr fahren, empfänglicher für das Thema sind.

4 von 10 verzichten auf kurze Autofahrten

Und wie sieht es mit dem persönlichen Beitrag der Autofahrer zum Klimaschutz aus? Hier geben 4 von 10 Befragten an, dass sie auf kurze Autofahrten verzichten, weitere 10 Prozent planen diese Maßnahme und immerhin 35 Prozent können es sich vorstellen. Gefahrene Kilometer reduzieren bereits 28 Prozent, 10 Prozent planen es und rund ein Drittel hält es für vorstellbar. Auch die Kombination von Autofahrten und umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln wird als Klimaschutzbeitrag bereits von 27 Prozent geleistet bzw. ist für 41 Prozent vorstellbar.

Vorstellbar, aber derzeit nicht geplant, ist für mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Umstieg auf ein verbrauchsärmeres Modell oder auf einen alternativen / emissionsfreien Antrieb (60 Prozent). Für sehr wenige ist der komplette Verzicht auf das Auto eine Option – 8 von 10 Befragten können sich das gar nicht vorstellen. Auch Teilen für den Klimaschutz scheint keine attraktive Maßnahme zu sein, denn Carsharing und die Nutzung von Mitfahrbörsen oder Fahrgemeinschaften werden von 60 Prozent als nicht vorstellbar bewertet.

Über die Umfrage:

INTEGRAL hat 500 österreichische Autobesitzer/innen im Anfang 2020 online dazu befragt.

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