Sieber: Die Jugend steht im Vordergrund

ÖVP-Familiensprecher und ÖVP-Jugendsprecherin zur heutigen Sitzung des Familienausschusses

Wien (OTS) - In der heutigen Sitzung des Familienausschusses steht die Jugend im Vordergrund und Mittelpunkt. Damit wollen wir den Fokus darauf legen, dass die Jugend unsere Förderung und Unterstützung braucht und verdient. „Die Jugendlichen sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft und unsere Zukunft“, sagt der ÖVP-Familiensprecher und Ausschussvorsitzende Abg. Norbert Sieber anlässlich der Sitzung des Familienausschusses heute, Dienstag.

Zu den Themen und Beschlüssen der heutigen Sitzung zählen, neben einer Diskussion über die Weiterführung der österreichischen Jugendstrategie, eine Absenkung des aktiven Wahlalters von 18 auf 16 Jahre für die Teilnahme an Betriebsratswahlen sowie eine covidbedingte Umgestaltung des Kinderbetreuungsgeldes. „Viele Erwerbstätige müssen wegen der Covid-Krise im Jahr 2020 finanzielle Einbußen hinnehmen. Daher soll bei all jenen, die sich für eine kurze Babypause entscheiden, das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld ausnahmsweise auf Basis der Einkünfte des Jahres 2019 berechnet werden, sofern sich auf diese Weise ein höherer Tagsatz ergibt“, erläutert der ÖVP-Familiensprecher.

ÖVP-Jugendsprecherin Abg. Claudia Plakolm ergänzt, dass weiters die Umbenennung des Begriffes der Lehrlingsentschädigung auf der Tagesordnung steht: „Eines meiner großen politischen Ziele ist die Aufwertung der Lehre. Wertschätzung drückt sich mitunter in der Wortwahl aus, weshalb die Lehrlingsentschädigung fortan Lehrlingseinkommen heißen wird. Mit der Senkung des aktiven Betriebsratswahlalters von 18 auf 16 Jahre schaffen wir außerdem die Rahmenbedingungen für mehr Mitsprache und Mitwirkung der Lehrlinge in den Betrieben“.

Ein besonderes Anliegen ist den ÖVP-Abgeordneten ein Allparteienantrag zur Sicherstellung der Finanzierung der Hospiz- und Palliativversorgung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Rahmen der Pflegereform. „Für die betroffenen Jugendlichen genauso wie für ihre Familien ist diese begleitende, altersunabhängige Betreuung von unschätzbarem Wert“, sagt Sieber, auf dessen Initiative der Antrag zurückgeht. „Denn gerade sie dürfen in ihrer schwierigen Situation nicht alleingelassen werden.“ Die Überführung der Hospiz- und Palliativversorgung in die Regelfinanzierung im Rahmen der Pflegereform sowie der weitere Ausbau der Angebote in diesem Bereich sind dafür richtige und wichtige Schritte.

Zum Jugendbericht wird es ein virtuelles Expertenhearing geben. „Erstmals wird ein solches Expertenhearing per Videocall abgehalten, das ist auf der Höhe der Zeit, spannend und herausfordernd“, so Sieber.

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