SPÖ-Hammerschmid zu Verschiebung der Zentralmatura: Schulpartner nicht nochmals vor vollendete Tatsachen stellen

Aber positiv ist, dass viele SPÖ-Forderungen im Vorschlag des Ministeriums übernommen wurden

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid ist erfreut, dass ihre Forderungen vom Bildungsministerium aufgenommen wurden und Minister Faßmann bemüht ist, den MaturantInnen frühzeitig Sicherheit darüber zu geben, wie die Matura 2021 funktionieren soll. Die SPÖ-Mandatarin hat bereits letzte Woche hierzu einen Antrag im Parlament eingebracht und zeigt sich zufrieden: „Viele Punkte, die in diesem Antrag enthalten sind, wurden übernommen. Ich hoffe sehr, dass der Vorschlag des Ministeriums auch mit Schüler-, Lehrer- und Elternvertretern abgestimmt ist. In diesen turbulenten Zeiten, sollten die Schulpartner nicht nochmals vom Ministerium vor vollendete Tatsachen gestellt werden.“****

Hammerschmid kritisiert in diesem Zusammenhang die Missstände rund um die Schulöffnungen, die am 7. Dezember stattfinden sollen: „Aufgrund des organisatorischen Versagen des Ministeriums müssen die Gemeinden, Schulen und die Zivilgesellschaft vielerorts einspringen: für Laptops in den Schulen, FFP2-Masken für PädagogInnen oder zusätzliche Räume für den Unterricht.“ Erst diese Woche wurde angekündigt, dass Laptops für SchülerInnen nicht vom Ministerium bereitgestellt werden, sondern beispielsweise durch ‚Licht ins Dunkel‘. Auch das gemeinsame Schreiben von Bildungsministerium und Gemeindebund zeigt, dass Minister Faßmann mit der Vorbereitung der Schulöffnung überfordert ist. „Weil die Planung im Ministerium nicht funktioniert, wird die Verantwortung für einen sicheren Schulstart und Schulbetrieb wieder einmal auf die Schulleitungen und Gemeinden geschoben“, beanstandet die Bildungssprecherin. (Schluss) up

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