NEOS zu Wirtschaftshilfen: Unternehmen kennen sich weiterhin nicht aus

Schellhorn/Doppelbauer: „Statt mit Pressekonferenzen und Scheingefechten mit der EU-Kommission wertvolle Zeit zu vergeuden, muss die Regierung endlich klare Vorgaben liefern.“

Wien (OTS) - „Unternehmerinnen und Unternehmern, die aktuell ums wirtschaftliche Überleben kämpfen, hat die heutige Pressekonferenz der Bundesregierung nicht wirklich weitergeholfen. Klarheit darüber, welche Branche wofür wie viel beantragen kann, ist weiterhin nicht gegeben. Das gilt ebenso für die indirekt betroffenen Unternehmen wie Zulieferer“, kritisieren NEOS-Finanzsprecherin Karin Doppelbauer und NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn.

„Die Bundesregierung und Finanzminister Blümel scheinen keinen Plan zu haben und stolpern von einer ‚Aktion' in die nächste. Das ist aber das Gegenteil von dem, was Unternehmen jetzt brauchen. Vor allem die Scheingefechte mit der EU-Kommission über den Fixkostenzuschuss II haben wertvolle Zeit vergeudet, nur weil der Finanzminister Wahlkampfmunition für Wien brauchte. Fakt ist, dass Blümel seit September handeln hätte können“, sagt Karin Doppelbauer.

„Unternehmerinnen und Unternehmer wissen nach dieser Pressekonferenz nicht besser, wie sie um Unterstützungen ansuchen können. Ob die verschiedenen Ersatzraten in den verschiedenen Branchen halten werden, ist vollkommen fraglich. Die Ideen und was es braucht, sind längst bekannt, wir brauchen eine ordentliche Umsetzung, Worte sind zu wenig. Betroffene müssten schon längst Bescheid wissen“, fordert Sepp Schellhorn.

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