Grüne/Neßler erfreut über Beschluss zu Sonderbetreuungszeit

Freiwillige Vereinbarung zwischen Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber*innen weiterhin möglich

Wien (OTS) - „Nach dem Rechtsanspruch für Eltern auf vier Wochen Sonderbetreuungszeit und dem vollen Ersatz der Entgeltkosten für Arbeitgeber*innen durch den Bund, wird durch Präzisierungen auch weiterhin gesetzlich die Möglichkeit auf eine freiwillige Vereinbarung zwischen Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber*innen mit 100 Prozent Entgeltersatz sichergestellt. So können wie bisher Eltern die Sonderbetreuungszeit auch dann in Anspruch nehmen, wenn Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen wie im jetzigen Lockdown Betreuung anbieten“, freut sich die Familiensprecherin der Grünen, Barbara Neßler, über die weitere Verbesserung für Eltern.

Ein entsprechender Abänderungsantrag, der nun auch die schon bisher vorhandene freiwillige Vereinbarung sichert, wird am Freitag im Nationalrat eingebracht. Auch diese Regelung gilt rückwirkend ab dem 1. November und endet am 9. Juli 2021.

„Es ist zu akzeptieren, wenn Eltern – aus gesundheitlichen oder anderen Gründen – ihr Kind jetzt nicht in den Kindergarten oder in die Schule schicken wollen, auch wenn diese nicht behördlich geschlossen sind. Da den Arbeitgeber*innen vom Bund die vollen Entgeltkosten refundiert werden, rechne ich damit, dass Elternteilen die Inanspruchnahme damit deutlich erleichtert wird. Ich hoffe, dass damit die seit dem Lockdown geführte Diskussion rund um das Thema Schulbesuch von Kindern und Sonderbetreuungszeit zu einer zufriedenstellenden Lösung geführt hat. Diese beiden Modelle zur Sonderbetreuungszeit sind nun eine gute Lösung, um Eltern in dieser herausfordernden Zeit bestmöglich zu unterstützen“, resümiert Neßler.

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