SPÖ-Hammerschmid: Seit acht Monaten tut Regierung nichts für coronasichere Schulen

Es braucht mehr Geld für Personal, Ausstattung und Förderunterricht

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid kritisiert in der heutigen Nationalratssitzung die Bildungspolitik der Regierung in der Coronakrise: „Die Regierung ist nicht schuld an Corona, aber sie trägt die Verantwortung dafür, wie damit umgegangen wird. Daran wird sie gemessen.“ Seit acht Monaten werde nichts getan, um die SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern in dieser Krisensituation zu unterstützen. ****

Hammerschmid betont, dass in Folge der Krise 2015 hunderte Millionen Euro für qualitätsvollen Unterricht bereitgestellt wurden - für Integration, für Sprachkompetenzerwerb, für den Ausbau der ganztägigen Schule. Mittel, die dann von Schwarz-Blau gestrichen oder gekürzt worden sind. „Dass mich einmalige 15 Millionen im Bildungssektor nicht zum Jubeln bringen, werden die Grünen jetzt vielleicht besser verstehen“, meint die Abgeordnete und weist darauf hin, dass die Stadt Wien mit 120 Millionen Euro pro Jahr alleine fast zehnmal so viele zusätzliche Mittel in die Schulen investieren will.

Abschließend wiederholt die Abgeordnete die Forderungen der SPÖ, die von ÖVP und Grünen im Bildungsausschuss seit Monaten blockiert werden. Es brauche einen raschen Ausbau des Unterstützungspersonals an Schulen und des Förderunterrichts, Nachhilfeunterricht in den Schulen, den Ausbau ganztägiger Schulen, einen PädagogInnenpool für erkrankte LehrerInnen, und vieles mehr. „Dass die Regierung am Tag der Kinderrechte gegen all das stimmt, zeigt, wie wenig Priorität Kinder und Familien für sie haben“, schließt die Abgeordnete. (Schluss) sd/lp

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