FPÖ – Brückl: Dem ÖVP-Finanzminister ist das Bildungsbudget völlig egal!

Dieses schwarz-grüne Budget sieht keine Geldmittel vor, mit denen man die Folgeschäden des ‚Schul-Lockdowns‘ möglichst gering halten könnte

Wien (OTS) - „Die Schüler verstehen es nicht, wenn sie heuer schon zum zweiten Mal sozial isoliert werden. Wenn sie ihre Freunde nicht zumindest in der Schule sehen dürfen und ihr Wissenshunger nicht mehr entsprechend gestillt werden kann“, sagte heute FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl in seinem Debattenbeitrag.

„Permanent erheben wir den Anspruch eines der besten und zuverlässigsten Bildungssysteme der Welt zu haben. Das bedeutet aber auch, dass man genügend Geld in die Hand nehmen muss und man sich die Notwendigkeit sowie die Wichtigkeit eines Bildungssystems immer wieder in Erinnerung rufen muss. ÖVP-Finanzminister Blümel hat vor vier Wochen in seiner Budgetrede gerade einmal drei Sätze zum Bildungsbudget verloren – eine derartige Vorgangsweise ist inakzeptabel und ungerecht. Dem ÖVP-Finanzminister ist somit das Bildungsbudget völlig egal“, kritisierte der FPÖ-Bildungssprecher.

„Blümel hat nichts darüber gesagt, dass die Ausgaben für die klassischen Integrationsagenden im Schulbereich, wie die Unterrichtssprache, die Werkerziehung oder die Konfliktlösung laufend steigen. Auch scheint ihm egal zu sein, dass durch das ständige ‚Schule auf – Schule zu‘, durch den ständigen Wechsel zwischen Präsenzunterricht und Distance-Learning nur Unsicherheit und Verwirrung entsteht. Vor allem schaffen ÖVP und Grüne durch und mit diesen einschneidenden Maßnahmen eine ganze Generation an Kindern und Jugendlichen, die mit massiven Bildungsnachteilen konfrontiert sind. Diese Regierung produziert eine Corona-Generation - das ist ungerecht und das ist eine Bildungspolitik mit Null-Weitblick und verdient ein klares ‚Nicht genügend‘“, erklärte Brückl und weiter: „Der Finanzminister erwähnt auch nicht, wie man den ‚Lockdown-Verlierern unter unseren Schülern budgetär unter die Arme greifen könnte.“

„Dieses schwarz-grüne Budget sieht keine Geldmittel vor, mit denen man Maßnahmen treffen kann, die die Folgeschäden des ‚Schul-Lockdowns‘ möglichst gering halten könnte. ÖVP und Grüne müssen aber dafür sorgen, dass genügend monetäre Mittel vorhanden sind, um Bildungsrückstände und Bildungsverluste so weit wie möglich hintanhalten zu können. Überdies braucht es auch eine Vorsorge für die Sommerschulen für alle Schüler, die diese in Anspruch nehmen wollen“, betonte Brückl.

„Diese Regierung muss endlich ein Budget für spezielle Förderangebote erstellen, um die durch die Lockdowns verlorene Bildungszeit wieder aufholen zu können. Dieses Budget muss auch den Anteil der öffentlichen Ausgaben für den Bildungsbereich heben“, forderte der FPÖ-Bildungssprecher.

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