174. AK-Vollversammlung: „Signale des Zusammenhaltens!“

Fritz Pöltl (FCG-ÖAAB): „Gemeinsamer Einsatz für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geht weiter!

Wien (OTS) - Bei der 174. Vollversammlung der AK-Wien wurde am Mittwoch Geschlossenheit demonstriert. Einstimmig wurden etwa die „Beibehaltung der abschlagsfreien Pension nach 45 Arbeitsjahren“ gefordert, es wurden einstimmig Maßnahmen verlangt, das „Gesundheitssystem zu sichern und zu verbessern“ und es wurde auch noch die „Resolution für Friede und Demokratie“ als Protest gegen den Terror geschlossen abgestimmt. Mit großen Mehrheiten wurden „Verbesserung des Arbeitnehmerschutzes in der Covid 19-Pandemie“, die „Beibehaltung der Sonntagsruhe im Wiener Handel“ sowie die Festlegung eines „fairen und gerechtes Home-Office“ über Fraktionsgrenzen hinweg in die Wege geleitet. Thomas Rasch: „Die Einführung flexibler Arbeitsplatzmodelle muss fair und gerecht gestaltet werden! Mit allgemein gültigen Kollektivverträgen und ausreichenden Versicherungen. Außerdem müssen alle Arbeitsmittel vom Dienstgeber bereitgestellt werden. Es ist höchst an der Zeit, diese Regeln auch sozialpartnerschaftlich festzulegen und rasch kundzumachen!“ Fritz Pöltl: „Die Signale des Zusammenhaltens in der Krise waren Gott sei Dank in dieser Vollversammlung nicht zu überhören.“

Höheres Kilometergeld

Von der FCG-ÖAAB-Fraktion wurden 17 Anträge eingebracht. Als wesentlich stuften der Fraktionsvorsitzende der FCG-ÖAAB-Fraktion Fritz Pöltl und der Wiener FCG-Vorsitzende Thomas Rasch dabei das Verlangen für eine „Senkung des Steuersatzes bei Sozialplanzahlungen“, die dauerhafte Einrichtung von „elektronischen Rezepten“ für alle Versicherten“ sowie die „leichtere Erreichbarkeit der sechsten Urlaubswoche“ ein. Auch die Forderung der „Anpassung des amtlichen Kilometergeldes“ war ein wichtiger FCG-ÖAAB-Antrag. Das Kilometergeld ist seit 2008 gleich niedrig geblieben. Fritz Pöltl:
„Wir fordert eine Indexierung, wie dies mittlerweile auch bei sämtlichen Gebühren von Kurzparkscheinen bis zum Autobahn-Vignette und sämtlichen Versicherung längst üblich geworden ist. Wir sehen nicht ein, dass diese jährlich steigenden Kosten die Beschäftigten tragen sollen und damit praktisch ihre Betriebe sponsern müssen!“

100 Jahre Arbeiterkammer

Das 100-Jahr-Motto der Arbeiterkammer „Unser Einsatz für Gerechtigkeit geht weiter!“ wurde ebenfalls mit großer Mehrheit der Fraktionen angenommen.

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