Nepp: Neue schwere Vorwürfe gegen Al-Rawi zwingen Bürgermeister Ludwig zum Handeln

SPÖ-Wien soll Gründung einer Muslimbruderschaft-Schule unterstützt haben – U-Kommission muss für lückenlose Aufklärung sorgen

Wien (OTS) - Nach den gestern von der FPÖ aufgedeckten Fotos von Verbindungen des SPÖ-Gemeinderates Omar Al-Rawi zum Verein „Liga Kultur“, der sich offen zur Muslimbruderschaft bekennt, sind heute neue schwere Vorwürfe bekannt geworden. Laut „Kurier“ geht aus dem Ermittlungsakt hervor, dass Al-Rawi bei der SPÖ-Wien Spitze für eine „ordentliche Schule“, die von der Muslimbruderschaft errichtet werden soll, interveniert hat. Das Telefonprotokoll besagt, dass SPÖ-Bildungsstadtrat Czernhohorszky ebenfalls Unterstützung zugesagt hat und auch der Bürgermeister „von der Sache“ wusste. Diese Schulerrichtung der Muslimbruderschaft sollte jedoch vor der Wien-Wahl kein Thema werden. Eine andere Zeitung berichtet heute von einem ägyptischen Islamisten, auf dessen Facebook-Seite sich unfassbare Äußerungen befanden und bei dem sich Al-Rawi ausdrücklich für dessen Unterstützung bedankt hat.

FPÖ-Wien-Chef Vizebürgermeister Dominik Nepp: „Wenn die SPÖ tatsächlich die Errichtung einer Schule der Muslimbruderschaft unterstützt hat, dann ist endgültig Feuer am Dach. Bürgermeister Ludwig muss in einem ersten Schritt Al-Rawi, der von dem Verdächtigen als „Bruder“ bezeichnet wird, sofort aus der Partei ausschließen. Eine Person wie Al-Rawi, die engste Verbindungen zur Muslimbruderschaft unterhält, hat im Wiener Landtag nichts verloren“, so Nepp.

In einem zweiten Schritt müsse der Skandal um die geplante Errichtung der Muslimbruderschaft-Schule lückenlos aufgeklärt werden. Es sei völlig unverständlich, dass die ÖVP die von der FPÖ geforderte Untersuchungskommission blockiere. „Gerade nach dem verheerenden islamistischen Terorranschlag mit vier unschuldigen Todesopfern müssen wir klären, ob Bürgermeister Ludwig von den Plänen gewusst hat und SPÖ-Stadtrat Czernohorszky diese Islamisten-Schule wirklich aktiv unterstützen wollte. Wenn die ÖVP hier weiter der SPÖ die Mauer macht, dann kann man nur vermuten, dass sie nach den unfassbaren Verfehlungen im Verantwortungsbereich von ÖVP-Innenminister Nehammer auch selbst von Kontakten in islamistische Kreise betroffen sein könnte“, so der Wiener FPÖ-Chef.

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