SPÖ gedenkt der Opfer der Novemberpogrome: „Niemals vergessen!“

Rendi-Wagner: „Konsequent gegen antisemitische und rassistische Tendenzen vorgehen“ – Deutsch: Volle Unterstützung für MKÖ-Forderung nach Aktionsplan gegen Rechtsextremismus

Wien (OTS/SK) - Am 9. November 2020 jähren sich zum 82. Mal die schrecklichen Ereignisse der Novemberpogrome. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 begann mit den Novemberpogromen die systematische und gezielte Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung jüdischer Bürgerinnen und Bürger in der Zeit des Nationalsozialismus. SPÖ-Bundesparteivorsitzende, Klubobfrau Pamela Rendi-Wagner unterstrich, dass das Gedenken an die Novemberpogrome für die Sozialdemokratie ein „dauerhafter Auftrag ist, Antisemitismus, Hass und Hetze mit allen Mitteln zu bekämpfen. ‚Niemals wieder!‘ heißt für uns, dass wir wachsam sein und konsequent gegen antisemitische und rassistische Tendenzen vorgehen müssen“, sagte Rendi-Wagner heute, Montag. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch betonte, dass „die jährliche Zunahme antisemitisch, rassistisch und rechtsextrem motivierter Gewalt besorgniserregend ist. Das muss Anlass für die Bundesregierung sein, die Arbeit am Aktionsplan gegen Rechtsextremismus endlich voranzutreiben“, betonte Deutsch seine volle Unterstützung für das Mauthausenkomitee Österreich, das letzte Woche den von der Regierung angekündigten Nationalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus eingefordert hatte. ****

SPÖ-Bundesparteivorsitzende Rendi-Wagner betonte, dass „die Novemberpogrome uns vor Augen geführt haben, wie schnell ein Klima von Hass und Hetze den Nährboden für Gewalt und Verbrechen legen kann. Umso mehr ist es unsere bleibende Aufgabe, dafür zu sorgen, dass Antisemitismus und Rassismus keinen Platz in unserer Gesellschaft haben“, so Rendi-Wagner im Gedenken an die tausenden Jüdinnen und Juden, die im Rahmen der Novemberpogrome misshandelt, verhaftet, in Konzentrationslager deportiert und ermordet wurden.

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Deutsch betonte die Wichtigkeit einer verantwortungsvollen Erinnerungskultur: „Der furchtbaren Ereignisse rund um den 9. November 1938 zu gedenken, heißt auch, die richtigen Lehren daraus zu ziehen. Der 9. November 1938 hat gezeigt, zu welchem Grauen und Schrecken es führt, wenn einer Gesellschaft Menschlichkeit und Mitgefühl verloren gehen. Und dieser Tag macht auch deutlich, dass Werte wie Freiheit, Demokratie und Menschenrechte in unserem Land nicht verhandelbar sind“, so Deutsch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. (Schluss) mb/sc

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