Intransparentes Tierqual-System: Wann handeln Sie endlich, Frau Ministerin Köstinger?

„Pakt für Tierwohl“ ohne Lebensmittel-Kennzeichnung sinnlos, statt Dialog mit Konsumenten zu führen wird Verantwortung auf sie abgeschoben

Man kann nicht seit Jahren tolerieren, dass Menschen beim Essen systematisch belogen und betrogen werden, sie gleichzeitig aber andauernd dazu auffordern, beim Essen auf die Herkunft zu schauen. Die Konsumenten haben diese Doppelmoral satt und verlangen nach einem echten Wandel. Sie wollen, dass endlich was gegen die unerträgliche Tierqual unternommen wird. Über 210.000 Menschen haben bereits im Vorfeld unterschrieben, damit die Täuschung bei Lebensmitteln endlich aufhört. Sie haben unterschrieben, damit die ausländische Massentierhaltung und das Bauernsterben gestoppt werden. Die Ministerin sollte auf diese Menschen hören, statt sich weiter im Kreise von parteinahen Agrar-Funktionären beklatschen zu lassen. Als Sprachrohr und Vertretung der Konsumenten bleibt unsere Hand für einen Dialog auf Augenhöhe ausgestreckt, aber für PR-Aktivitäten geben wir uns sicher nicht her“ so Sebastian Bohrn Mena. 
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Wien (OTS) - Der sogenannte „Pakt für Tierwohl“, für den sich Ministerin Elisabeth Köstinger kürzlich durch die eigenen ÖVP-Organisationen feiern ließ, erweist sich als unambitioniert und unausgereift. Wesentliche Bestandteile fehlen, etwa die verpflichtende Kennzeichnung von Lebensmitteln. Der Schlüssel zu mehr Tierwohl, das nicht auf dem Rücken der kleinbäuerlichen Landwirtschaft erreicht werden kann, ist aber die Transparenz beim Essen. Nur wenn Konsumenten bei verarbeiteten Produkten, in der Gastronomie und in Großküchen erfahren, was auf ihren Tellern landet, können sie sich für Regionalität und Tierwohl entscheiden. Besonders enttäuschend ist, dass Ministerin Köstinger nicht müde wird an die Verantwortung der Konsumenten zu appellieren, während sie bei ihren blockierenden Parteikollegen in der Wirtschaftskammer offenbar auf taube Ohren stößt. Obwohl alle Lebensmittel-Erzeuger eine verpflichtende Kennzeichnung fordern.

Man kann nicht seit Jahren tolerieren, dass Menschen beim Essen systematisch belogen und betrogen werden, sie gleichzeitig aber andauernd dazu auffordern, beim Essen auf die Herkunft zu schauen. Die Konsumenten haben diese Doppelmoral satt und verlangen nach einem echten Wandel. Sie wollen, dass endlich was gegen die unerträgliche Tierqual unternommen wird. Über 210.000 Menschen haben bereits im Vorfeld unterschrieben, damit die Täuschung bei Lebensmitteln endlich aufhört. Sie haben unterschrieben, damit die ausländische Massentierhaltung und das Bauernsterben gestoppt werden. Die Ministerin sollte auf diese Menschen hören, statt sich weiter im Kreise von parteinahen Agrar-Funktionären beklatschen zu lassen. Als Sprachrohr und Vertretung der Konsumenten bleibt unsere Hand für einen Dialog auf Augenhöhe ausgestreckt, aber für PR-Aktivitäten geben wir uns sicher nicht her“ so Sebastian Bohrn Mena.

Das Tierschutzvolksbegehren ist eine direkt-demokratische Initiative, die unabhängig von allen Parteien, NGOs und Konzernen agiert. Sie ist ausschließlich ihren UnterstützerInnen verpflichtet und versteht sich als Stimme der KonsumentInnen und Förderer der kleinbäuerlichen, heimischen Landwirtschaft. Wesentliche Forderungen sind die Lebensmittel-Transparenz, die Änderung bei der Fördergeld-Verteilung sowie die Koppelung der öffentlichen Beschaffung an Kriterien wie Tierwohl und Regionalität. Das Volksbegehren findet von 18. bis 25. Januar 2021 in ganz Österreich statt.

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