FPÖ – Schnedlitz: Nehammer ist der größte Gefährder für die Sicherheit der Polizisten

Schäbige Angriffe auf Herbert Kickl sind nächster Versuch, vom Totalversagen vor dem Terroranschlag abzulenken

Wien (OTS) - FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz zeigte sich heute empört über den von der Führung des Innenministeriums ausgehenden Versuch, FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl für die Gefährdung von Polizisten verantwortlich zu machen. „Fakt ist: Die für 3. November geplante und offenbar an den Terroristen verratene Großrazzia gegen die islamistische Szene war bereits medial bekannt, als Herbert Kickl darauf Bezug genommen hat. Außerdem ist wohl jedem Islamisten in diesem Land klar, dass er nach einem Terroranschlag unter massiver Beobachtung steht und vermutlich bald mit polizeilichem Hausbesuch zu rechnen hat“, so Schnedlitz.

„Der einzige, der das Leben von zahlreichen Polizisten massiv gefährdet, ist Innenminister Nehammer. Wegen seines Versagens mussten in der Terrornacht Polizisten ins Kugelfeuer geschickt werden, deshalb haben vier Menschen ihr Leben verloren. Die Polizisten sind Helden, der Innenminister ist ein Feigling. Anstatt sein Versagen einzugestehen und zurückzutreten schlägt er wild um sich und tätigt falsche Schuldzuweisungen am laufenden Band, denn er ist für das massive Versagen im Vorfeld des Anschlags verantwortlich“, sagte Schnedlitz. „Es ist sonnenklar, dass der spätere Terrorist auf Basis der Information über seinen Versuch, in der Slowakei Kalaschnikow-Munition zu kaufen, sofort wieder ins Gefängnis hätte wandern müssen – und auch gewandert wäre, wenn das BVT diese Information nicht vor den Justizbehörden verheimlicht hätte“.

„Es wäre die Aufgabe Nehammers – oder eigentlich seines Nachfolgers, denn sein Rücktritt ist unausweichlich – , für volle Aufklärung und Transparenz zu sorgen und auch klar einzugestehen, welche Fehler gemacht wurden. Tatsächlich kümmern sich darum aber nur die Opposition und die Medien, und der Innenminister gibt genau das zu, was er nicht mehr verheimlichen kann, und keine Silbe mehr“, kritisierte Schnedlitz.

„Ohne diese wertvolle Aufklärungsarbeit hätten wir weder vom Verschlampen und Verstecken des entscheidenden Hinweises aus der Slowakei erfahren noch von dem skandalösen Umstand, dass offenbar eine Razzia an die Islamisten verraten wurde. Und auch nicht davon, dass die österreichischen Behörden, wie aktuell berichtet wird, im Juli ein Treffen des späteren Terroristen mit zwei in Deutschland festgenommenen Islamisten observiert haben – ihn also entgegen den Behauptungen Nehammers sehr wohl beobachtet haben. Ohne diese Aufdeckungen hätte Nehammer eine reine Lügengeschichte über die Ursache und den Ablauf der Terrornacht erzählt und die Polizisten so wie die ganze Bevölkerung für dumm verkauft“, so Schnedlitz, der ausdrücklich auch die investigative Arbeit der Medien lobte und die Journalisten ersuchte, sich auch weiterhin vom Innenminister und seinen Spitzenbeamten keinen Sand in die Augen streuen zu lassen.

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