Norbert Hofer: Falls Gastronomie und Hotellerie geschlossen werden, ist Wirtschaftskammerpräsident rücktrittsreif

Minister Anschober erhält von FPÖ keinen "Golden Duck Award"

Wien (OTS) - „Wenn die schwarz-grüne Regierung wirklich vorhat, ab Dienstag die Gastronomie und die Hotellerie für einen Monat, zu schließen, dann ist Wirtschaftskammerpräsident Mahrer rücktrittsreif“, sagte heute FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer. „Der ÖVP-Wirtschaftsbund hat den Unternehmern Hilfe versprochen und verweigert diese nun in der höchsten Not. Die Gastronomie und die Hotellerie haben auch mit anderen Bereichen der Freizeitwirtschaft umfassende Präventionskonzepte umgesetzt. Hier wurde zur Eindämmung des Virus beigetragen und nicht seine Verbreitung beschleunigt. Diese Reaktion der Bundesregierung unter Duldung des Präsidenten der Wirtschaftskammer dämmt das Virus nicht ein, hilft keinem Patienten, wird eine Pleitewelle verursachen und negativste Auswirkungen auf den österreichischen Arbeitsmarkt haben“, so Hofer.

„Ich ersuche die Bundesregierung dringend, diese Schließungspläne zu korrigieren. Es liegt jetzt an Präsident Mahrer, seiner Funktion an der Spitze der Kammer das notwendige Gewicht zu geben. Es wird sich zeigen, was dem Präsidenten nähersteht: Parteiräson oder wirtschaftliche Vernunft", so Hofer.

„Wir haben im Vorfeld vor einem zweiten Lockdown in Österreich gewarnt. Der Gesundheitsminister sprach ob dieser Ankündigung von einer 'ganzen Entenfarm'. Vizekanzler Kogler wollte darin gar einen Fall für den 'Sektenbeauftragten‘ erkennen. Beide Herrschaften sind gut im Schieben von sprichwörtlichen 'Wuchteln'. Diese Schenkelklopfer sollen jedoch lediglich Lügen überdecken - und das ist unwürdig“, sagte Hofer.

„Die FPÖ könnte nun ihrerseits schenkelklopfend dem grünen Gesundheitsminister wegen seiner mehr als fragwürdigen Performance in der Corona-Krise den ‚Golden Duck Award‘ verleihen. Sie wird das nicht tun. Die Lage ist angesichts einer Pleitewelle, zigtausenden verschobenen Operationen und Menschen in Arbeitslosigkeit zu ernst“, betonte der FPÖ-Bundesparteiobmann.

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