- 30.10.2020, 11:58:33
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LH-Stellvertreter Pernkopf/LR Königsberger-Ludwig: Nur mehr vier Bezirke bei Corona-Ampel Orange geschaltet
Zusätzliche Kapazitäten für Kliniken, Erleichterung bei Quarantäne-Zeit für Angehörige
Utl.: Zusätzliche Kapazitäten für Kliniken, Erleichterung bei
Quarantäne-Zeit für Angehörige =
St. Pölten (OTS/NLK) - Nach der aktuellen Entscheidung der
Ampel-Kommission halten LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und
Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig fest: „Bis auf die Bezirke
Hollabrunn, Horn, Mistelbach und Scheibbs sind nunmehr alle Bezirke
und Statutarstädte Niederösterreichs Rot eingestuft. Hatten wir am
Beginn des Monats noch rund hundert Neuinfektionen pro Tag, so sind
es aktuell bereits mehr als 700. Jeder ist aufgerufen, die Situation
ernst zu nehmen und sich an die einfachen Hygienemaßnahmen und Regeln
zu halten.“
Auch die Zahl der intensivmedizinisch betreuten Personen in den
Landeskliniken hat sich alleine innerhalb der letzten Woche von 23
auf nunmehr 46 verdoppelt. Insgesamt sind derzeit 266 COVID-erkrankte
Personen hospitalisiert, der Höchststand während der ersten Welle lag
bei 217. Pernkopf: „Wir werden daher in den nächsten Tagen weitere
Bettenkapazitäten definieren und vorhalten. Wir gehen mit klarem Plan
vor und müssen immer einen Schritt voraus sein. Deswegen haben wir in
den letzten Monaten auch zusätzliche Beatmungsgeräte beschafft, der
limitierende Faktor ist aber natürlich das ausgebildete
Spezialpersonal. Deswegen bedanken wir uns auch bei allen, die in
dieser herausfordernden Zeit täglich für die Patientinnen und
Patienten da sind, im Hausärzte-Bereich genauso wie in den Kliniken.“
Die durchschnittliche Verweildauer auf Intensivstationen liegt
derzeit bei 12,5 Tagen, dazu gibt es auch langwierige Verläufe von
mehreren Wochen. „Wir haben es hier mit einer absolut schweren
Krankheit zu tun,“ richtet Pernkopf einen Appell an alle
Corona-Leugner aus!
Königsberger-Ludwig: „Die weiter steigenden Zahlen und die damit
verbundenen Prognosen, dass es vermehrt zu schwereren
Krankheitsverläufen kommen wird führen dazu, dass zusätzliche
Maßnahmen für die Eindämmung des Virus notwendig sind. Die
Bundesregierung wird in den nächsten Stunden mit den Ländern,
VertreterInnen der Parteien und Sozialpartnern Gespräche führen und
neue Maßnahmen definieren. Ich begrüße diesen nationalen
Schulterschluss zur Bekämpfung der Pandemie!“
Eine bundesweite Erleichterung soll für die Quarantäne-Zeit für
Angehörige kommen, geben Pernkopf und Königsberger-Ludwig bekannt.
Galt bisher die Regelung, dass nicht infizierte Familienangehörige
insgesamt zwanzig Tage in Quarantäne mussten (zehn Tage Isolation des
COVID-19-Falles plus zehn weitere Tage Quarantäne des
Haushaltsmitglieds), so soll dies nach bundesweiter Beratung mit
Experten nun auf insgesamt 14 Tage (zehn plus vier) reduziert werden.
Die diesbezüglichen Vorgaben des Bundes werden für die nächsten Tage
erwartet.
„Das Virus ist eine unsichtbare Gefahr, vielleicht sind deswegen
manche immer noch unvorsichtig. Doch jeder kann und muss einen
Beitrag leisten, damit wir gut durch die Krise kommen,“ so Pernkopf
und Königsberger-Ludwig abschließend.
Weitere Informationen: Büro LH-Stellvertreter Pernkopf, DI Jürgen
Maier, Telefon 02742/9005-12704, E-Mail lhstv.pernkopf@noel.gv.at
sowie Büro LR Königsberger-Ludwig, Mag. Dr. Anton Heinzl, Telefon
02742/9005-12576, E-Mail anton.heinzl@noel.gv.at
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