Hammerschmid zu Digitalisierungspaket an Schulen: Besser spät als nie

Frage zum Homeschooling der Oberstufen bleibt offen

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-Bildungssprecherin begrüßt, dass Bildungsminister Faßmann nun endlich den Wert von Digitalisierung erkannt hat und die Ausstattung der SchülerInnen mit digitalen Endgeräten nun langsam vorantreibt: „Es ist schade, dass es vier Jahre und eine Pandemie gebraucht hat, bis Bildungsminister Faßmann Schritte zur Digitalisierung der Schulen setzt. Die Dringlichkeit der Situation verlangt aber einen großen Wurf und nicht eine zögerliche Ausstattung der Unterstufe bis 2024, wie von Faßmann vorgesehen,“ ärgert sich Hammerschmid, die selbst als Bildungsministerin ein umfassendes und bereits pilotiertes Digitalisierungskonzept vorbereitet hatte, das unter Minister Faßmann im Ministerium in einer Schublade verschwand. ****

Unklar ist für die SPÖ-Mandatarin noch immer, wie nun mit den OberstufenschülerInnen umgegangen wird. „In den Medien wird kolportiert, dass es nach den Herbstferien zu einem ‚Lockdown Light‘ kommen soll. Wenn dann, so wie in Tirol und Salzburg schon geschehen, die OberstufenschülerInnen zu Hause bleiben müssen, ist das problematisch. Diese SchülerInnen haben wiederum keine Endgeräte zum Lernen zu Hause. Sie müssen sich jedoch auf ihre Abschlussprüfungen vorbereiten und verlieren wertvolle Zeit mit den PädagogInnen.“ Hammerschmid sieht das Schulsystem für einen erneuten Lockdown nicht gerüstet. „Für ein erneutes Homeschooling wurden keine Vorbereitungen im Sommer getroffen. Das zeigten auch die Proteste der SchülerInnen in Tirol letzte Woche. Die digitalen Endgeräte kommen für vereinzelte Klassen der Unterstufe erst ab dem Herbst 2021 – bis dahin haben wir Corona hoffentlich überstanden.“ (Schluss) up/ar/mp

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