Slowenien erweitert Benützung des kleinen Grenzübergangs am Wurzenpass

LH Kaiser, NR-Oberrauner: Freier Grenzverkehr ist wichtiges Zeichen europäischen Zusammenhalts in der Alpen-Adria-Allianz

Klagenfurt (OTS) - Hoch erfreut reagierte heute die Kärntner Nationalratsabgeordnete Dr.in Petra Oberrauner auf die Nachricht aus Slowenien, dass seit dem 26. Oktober auch alle EU-und Schengen-Bürger*Innen, die in der Kärntner Grenzregion zu Slowenien wohnen und nicht die österreichische Staatsbürgerschaft haben, den Wurzenpass benutzen können. „Das ist ein wichtiges Zeichen der Offenheit und des Zusammenhalts für unser Drei-Länder-Eck, das kulturell und wirtschaftlich von einem freien und ungehinderten Austausch profitiert“, zeigte sich Oberrauner erleichtert. Die Sozialdemokratin hatte in den vergangenen Wochen mit dem Österreichischen Außenministerium Kontakt aufgenommen, um über dessen diplomatische Kanäle eine Lösung zu erarbeiten. Oberrauner bedankt sich daher auch ausdrücklich bei der slowenischen Seite, die ein klares Entgegenkommen für unser Anliegen gezeigt hat und bei der für Konsularische Angelegenheiten zuständigen Sektionsleiterin Botschafterin DDr.in Schneebauer und den MitarbeiterInnen der Österreichischen Botschaft Laibach unter der Leitung von Botschafterin Dr.in Ellison-Kramer. „Das war wirklich ein gutes Beispiel für eine reibungslose und zielorientierte Zusammenarbeit in Europa“, betont die Abgeordnete.

Erfreut über diese „erleichternde Maßnahme“ zeigt sich auch Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser: „Bewegungs- bzw. Reisefreiheit ist einer der Grundpfeiler der EU. Damit verbunden ist nicht nur die Erweiterung persönlicher Freiheiten sondern vor allem auch eine ganz maßgebliche Erleichterungen im Berufsalltag vieler, was sich wiederum auch positiv auf betroffene Wirtschaftsbetriebe auswirkt. Mit der Grenzöffnung auch für alle EU- und Schengen-Bürger*Innen haben wir also eine Win-Win-Win-Situation!“

Lob kommt auch von Zeljko Mamuzic. Der Obmann des kroatischen Kulturvereins in Villach hatte Oberrauner ursprünglich auf die ungleichen Einschränkungen beim Grenzverkehr aufmerksam gemacht. „Dass hier so schnell im Interesse der vielen nicht-österreichischen EU- und Schengenbürger*Innen in der Grenzregion gehandelt wurde, die zum Teil schon seit Jahrzehnten in Kärnten leben und arbeiten und sich als gleichberechtigter Teil der Gesellschaft verstehen, ist ein sichtbares Zeichen für die Kärntner Willkommenskultur“, so Mamuzic.

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