• 28.10.2020, 12:47:56
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  • OTS0130

FPÖ-Darmann: Umgang der Regierung mit den Risikogruppen ist grob fahrlässig!

Massiv gefährdete Risikogruppen im Gesundheits- und Pflegebereich werden allein gelassen – Kärnten muss selbst für Beschaffung der Antigentests sorgen

Utl.: Massiv gefährdete Risikogruppen im Gesundheits- und
Pflegebereich werden allein gelassen – Kärnten muss selbst für
Beschaffung der Antigentests sorgen =

Klagenfurt (OTS) - Angesichts der steigenden Gefährdung der
Risikogruppen in Österreich und Kärnten warnt heute der Kärntner
FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann einmal mehr vor dem grob
fahrlässigen Umgang der Bundes- und Landesregierung mit den
Risikogruppen. „Offenbar wird lieber die gesamte Bevölkerung mit
fragwürdigen Maßnahmen konfrontiert und dadurch riskiert, dass die
Wirtschaft und der Arbeitsmarkt endgültig kollabieren, anstatt
endlich für den lang versprochenen effektiven Schutz der allseits
bekannten Risikogruppen zu sorgen. Seit März werden die tatsächlich
massiv gefährdeten Risikogruppen im Gesundheits- und Pflegebereich
mit reiner Ankündigungspolitik allein gelassen”, betont Darmann.

Die FPÖ fordere seit dem Frühjahr diesen Schutz ein und habe auch die
notwendigen und tauglichen Maßnahmen vorgeschlagen, wie den
rechtzeitigen und ausreichenden Ankauf von Schutzausrüstung, eine
rechtzeitige Vorsorge bei den Influenza-Impfdosen,
Antigen-Schnelltests für die Besucher der Alten- und Pflegeheime und
vieles mehr, erinnert der FPÖ-Chef. „Um die neuerliche Vereinsamung
unserer Senioren in den Alten- und Pflegeheimen zu verhindern, ist
dieser Schnelltest sehr sinnvoll, um sichere Besuche zu ermöglichen!
Die Bundesregierung hat aber leider montagelang geschlafen und agiert
auch jetzt völlig planlos, insbesondere beim Schutz der
Risikogruppen“, so Darmann.

„Auch seitens der Kärntner Landesregierung und Gesundheitsreferentin
Prettner passieren leider immer wieder die gleichen Fehler, indem man
sich beispielsweise bei der dringenden Beschaffung der Antigentests
erneut auf den Bund und damit Wien verlässt“, so Darmann mit Hinweis
auf gestrige Aussagen des Landes, dass der Ankauf der Antigentests
erst mit der Bundesbeschaffungsagentur koordiniert werden soll. „Wir
leben diesseits der Pack und dieses Jahr hat uns klar gezeigt, dass
wir in Kärnten das Heft selbst in die Hand nehmen müssen. Wer sich
bei der Beschaffung insbesondere im Hinblick auf Schutzmaßnahmen für
die Risikogruppen auf die Bundesregierung verlässt, der ist bereits
verlassen und verliert weitere wertvolle Zeit in der Vorsorge“, so
der FPÖ-Chef, der auf die leidvollen Erfahrungen seit Beginn der
Corona-Krise rund um versprochene und nicht gelieferte
Schutzausrüstungen und andere Beschaffungen seitens des Bundes
verweist.

„Die Risikogruppen sowie das Gesundheits- und Pflegepersonal müssen
sich eine selbstbewusste und eigenverantwortliche
Beschaffungsoffensive durch das Land erwarten können“, verlangt
Darmann. Er verweist darauf, dass die FPÖ seit mehreren Wochen den
Ankauf und offensiven Einsatz der Covid-19-Antigentests durch das
Land Kärnten einfordert.

(Schluss)

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