Leichtfried: Nach Visierverbot ist Maskenpause notwendiger denn je

Wien (OTS/SK) - Aus medizinischer Sicht ist das Verbot der Gesichts- und Kinnvisiere zu begrüßen. Umso notwendiger ist es nun aber gleichzeitig Beschäftigten, die Schutzmasken tragen müssen, nach zwei Stunden eine 15-minütige, bezahlte Pause zu gewähren, stellte der stellvertretender SPÖ-Klubobmann Jörg Leichtfried am Mittwoch fest. „Es sind die gerne beschworenen Heldinnen und Helden des Alltags, die unter oft schwierigen Arbeitsbedingungen stundenlang enganliegende Gesichtsmasken tragen müssen. Ihnen 15 Minuten Maskenpause zu gewähren ist wohl das Mindeste“, so Leichtfried, der die Ablehnung einer derartigen Regelung durch die türkis-grüne Regierung als unverständlich bezeichnete. ****

Im Handel, in der Pflege, in der Tourismus oder in der Gastronomie und vielen anderen Bereichen müssen zigtausende Beschäftigte körperlich schwere Arbeit verrichten und dabei MNS-Masken tragen. „Ihnen durch eine bezahlte Pause die Möglichkeit zu geben, wenigstens alle zwei Stunden einmal die Maske herunternehmen zu können und durchzuatmen, sollte eine Selbstverständlichkeit sein.“ Leichtfried verwies darauf, dass sich bei einer Umfrage im Sommer 73 Prozent der befragten ÖsterreicherInnen für eine Maskenpause ausgesprochen haben. „Die Leute wissen, wer uns durch die Krise trägt und besonders belastet ist. Traurig, dass die Regierung es entweder nicht weiß oder dass ihr diese Menschen schlicht egal sind,“ schloss der stellvertretende SPÖ-Klubobmann. (Schluss) PP/ls

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