Sagartz: "Europa-Strategie gegen Krebs nimmt Gestalt an"

Vorlage noch heuer - 40 Prozent der Krebserkrankungen in Europa könnten durch Prävention vermieden werden

Brüssel (OTS/ÖVP-PK) - "Krebs bedeutet für Millionen von Menschen in Europa Schmerz, Leid, Angst und Verzweiflung. Patienten und Angehörige leiden unter großen psychischen Belastungen. Es ist daher positiv, dass die Europäische Kommission auf das Erfordernis psychologischer Betreuung ebenso einen Schwerpunkt legt wie auf die Versorgungssicherheit mit überlebensnotwendigen Medikamenten. Besonders wichtig ist auch ein Fokus auf wirksame Prävention, mit der wir rund 40 Prozent der Krebserkrankungen in Europa vermeiden könnten", sagt der Europa-Abgeordnete Christian Sagartz, der die ÖVP im Sonderausschuss des Europa-Parlaments zur Bekämpfung von Krebs vertritt, nach einer Debatte mit Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides. Sie hat die Vorlage der Europa-Strategie gegen Krebs noch heuer angekündigt.

"Psychologische Betreuung und Versorgungssicherheit mit Medikamenten sind besonders jetzt während der Corona-Pandemie wichtig, weil diese einerseits das Gesundheitssystem belastet. Das sorgt für zusätzlichen psychischen Stress für Patienten, die nicht immer sicher sein können, dass ihre Behandlung wie geplant fortgesetzt werden kann. Andererseits hat die Krise auch die Versorgung mit Medikamenten zum Teil schwieriger gemacht", sagt Sagartz.

"Die Europa-Strategie gegen Krebs nimmt Gestalt an und die Kommission scheint sie richtig aufzusetzen: Sie ruht auf den Säulen Prävention, Früherkennung und Diagnose, Behandlung und umfassende Nachbetreuung auch in psychologischer und sozialer Hinsicht. Ein besonderes Augenmerk soll auf Kinder gelegt werden, die an Krebs erkranken - das ist ein besonders sensibler Bereich", sagt Sagartz. "Wir arbeiten jetzt eng mit der Europäischen Kommission zusammen, damit die Strategie so breit und so effektiv wie möglich aufgestellt wird. Dann können wir im Kampf gegen Krebs wichtige Fortschritte erzielen, besonders auch in der Vermeidung und frühzeitigen Erkennung von potenziell verheerenden Krebs-Erkrankungen."

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