• 28.10.2020, 09:51:16
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  • OTS0046

SPÖ: Kollross und Köllner starten Petition für einen sichereren Schulweg

Mehr Platz bei SchülerInnentransporten im Gelegenheitsverkehr

Utl.: Mehr Platz bei SchülerInnentransporten im Gelegenheitsverkehr =

Wien (OTS/SK) - Im März schlossen die Schulen im ganzen Land.
Schulkinder wurden von einem Tag auf den anderen von zuhause aus
unterrichtet. Seit Mai sind die Schulen wieder geöffnet, doch die
Coronakrise zwingt Bürgerinnen und Bürger dazu physischen Abstand zu
halten. So auch in der Schule und auf dem Schulweg. Dies wird jedoch
an vielen Orten unmöglich gemacht. ****

Für den SPÖ-Kommunalsprecher und Bürgermeister von Trumau, Andreas
Kollross und den SPÖ-Sportsprecher Maximilian Köllner stellt die
vorherrschende 2:3 Regel im Linien- oder Gelegenheitsverkehr (drei
Kinder dürfen auf zwei Plätzen sitzen) eine untragbare Gefährdung der
Schulkinder dar. In einer gemeinsamen Petition verlangen die beiden
SPÖ-Abgeordneten eine Änderung des Kraftfahrgesetzes auf eine 1:1
Regel und die Schaffung der dringend benötigten flächendeckenden
Auslastung an Linien- und Schulbussen.

„Im Schulbus muss jedes Kind einen eigenen Sitzplatz haben und sich
anschnallen. Das gilt nicht für Linienbusse: Hier dürfen sich drei
Kinder zwei Plätze teilen. Im Linienbus dürfen Kinder sogar stehen.
Als wäre das nicht schon unsicher genug, ist vor allem zu Stoßzeiten
die Einhaltung der Abstandsregel mit den zur Verfügung stehenden
Kapazitäten unmöglich“, kritisiert der Nationalratsabgeordnete
Maximilian Köllner die vorherrschenden Zustände.

Der SPÖ-Kommunalsprecher Kollross sieht die einzige Chance einen
sicheren Schulweg und eine Entspannung der Platzsituation
herbeizuführen, in der Bereitstellung zusätzlicher Verstärkerbusse.
„Damit es unter der strengeren Einhaltung des Mindestabstandes nicht
dazu kommt, dass Eltern gezwungen werden ihre Kinder selbst in die
Schule oder den Kindergarten zu bringen und wieder abzuholen, ist es
zwingend notwendig den Einsatz von Linien- und Schulbussen an
überfüllten Strecken und zu stark frequentierten Zeiten zu
verstärken. Unsere Kinder sind keine Sardinen. Was für Schule und
Kindergarten gilt, muss auch am Weg zu diesen gelten. Alles andere
ist unlogisch und reiht sich ansonsten ein in die sich immer stärker
widersprechenden Corona-Maßnahmen. Das Virus im Autobus ist kein
anderes als jenes im Klassenzimmer.“

Für die beiden Abgeordneten ist klar, dass die Bundesregierung
gefordert ist, durch entsprechende Abstandsregeln und zusätzliche
budgetäre Mittel einen sicheren Schulweg zu schaffen. Die
eingebrachte Petition kann man seit dieser Woche auf der Homepage des
Parlaments einsehen und mit einer Unterschrift unterstützen:
https://tinyurl.com/y35ym9fh (Schluss) up/mp/sd

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