EU zeigt am österreichischen Nationalfeiertag Flagge

Mehr als 400 Wiener Straßenbahnen sind derzeit mit EU-Fahnen unterwegs und erinnern an den EU-Beitritt vor 25 Jahren.

Wien (OTS) - Die Europäische Union zeigt am österreichischen Nationalfeiertag Flagge: Mehr als 400 Straßenbahnen mit EU-Fahnen sind bis zum 8. November durch ganz Wien unterwegs. Sie erinnern daran, dass Österreich heuer das 25-jährige Jubiläum seines EU-Beitritts feiert. Dem öffentlichen Nahverkehr kommt zudem eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der EU-Klimaziele und des europäischen Grünen Deals zu: Dieser ist eine der obersten Prioritäten der Europäischen Kommission unter Präsidentin Ursula von der Leyen und soll Europa bis 2050 klimaneutral machen.

„Wir möchten mit der Beflaggung der Wiener Straßenbahnen daran erinnern, dass Österreich seit 25 Jahren fest im geografischen Herzen der Europäischen Union verankert ist“, sagt Martin Selmayr, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich. Die Weichen dafür wurden am 12. Juni 1994 gestellt, als 66,6 % der österreichischen Bevölkerung für den EU-Beitritt gestimmt hatten. Die Zustimmung zur EU hält sich auf hohem Niveau: Einer aktuellen Umfrage der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik zufolge befürworten 70 % der Bevölkerung die EU-Mitgliedschaft.

„Die Corona-Pandemie führt uns plakativ vor Augen, wie wichtig es ist, in einer starken Europäischen Union eingebettet zu sein“, betont Selmayr. „Im Kreis der 27 haben wir weit bessere Chancen, die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen, als wenn jedes Land für sich alleine handelt.“ Ein Beispiel dafür ist die EU-Impfstoffstrategie: Die Europäische Kommission vereinbart derzeit im Namen der Mitgliedstaaten Abnahmegarantien mit den Herstellern potenzieller Impfstoffe, um den Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu Impfstoffen zu sichern, sobald diese auf dem Markt sind.

Auch wirtschaftlich ist Zusammenarbeit und Solidarität das Gebot der Stunde: Wenige Wochen nach Ausbruch der Corona-Pandemie haben die EU-Finanzminister ein Sicherheitsnetz von 540 Milliarden Euro beschlossen. Ende Juli haben sich die EU-Mitgliedstaaten auf den mehrjährigen Finanzrahmen über 1,074 Billionen Euro und einen Aufbauplan über 750 Milliarden Euro geeinigt. Letzterer soll durch gemeinsame EU-Anleihen finanziert werden. Erst vergangene Woche hat die Europäische Kommission Sozialanleihen über 17 Milliarden Euro begeben, um das SURE-Programm zur Sicherung von Arbeitsplätzen in der Corona-Pandemie zu finanzieren. Die Anleihen waren mehr als 13-mal überzeichnet. „Die Anleihen sind weggegangen wie die warmen Semmeln. Das zeigt, welch großes Vertrauen Investoren rund um den Erdball in die EU haben und welch hohen Wert sie unserer Union beimessen“, ergänzt Selmayr.

EU-Dialog geht mit Online-Veranstaltungen weiter

Traditionell ist die Vertretung der Europäischen Kommission am Nationalfeiertag am Heldenplatz mit einem Stand vertreten, um sich mit den Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Europa auszutauschen. Dieses Jahr ist das ob der Corona-Pandemie freilich nicht möglich. Der Dialog geht dennoch weiter: Die Vertretung der Europäischen Kommission organisiert regelmäßig Online-Veranstaltungen, um über aktuelle europapolitische Entwicklungen zu informieren und zu debattieren. Weitere Informationen dazu:

https://ec.europa.eu/austria/events_de

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