Rotes Kreuz: Historischer Moment im Kampf gegen Nuklearwaffen erreicht

Internationales Verbot gegen Nuklearwaffen tritt in Kraft

Wien (OTS) - Die internationale Staatengemeinschaft hat einen wichtigen Meilenstein am Weg zu einer atomwaffenfreien Welt geschafft. Der Atomwaffenverbotsvertrag gilt mit der Ratifizierung von Honduras jetzt in 50 Staaten und tritt damit nach Ablauf einer dreimonatigen Frist völkerrechtlich in Kraft.

„Atomwaffen sind eine der größten Bedrohungen der Menschheit. Die Zerstörungskraft der Atomwaffen reicht aus, um unsere Welt mehrmals zu vernichten. Das Rote Kreuz setzt sich seit Jahrzehnten für ein Verbot von Nuklearwaffen ein. Das ist ein historischer Moment. Wir hoffen, dass sich noch viele weitere Staaten dem Vertrag anschließen werden, Österreich ist hier Vorreiter“, sagt Rotkreuz-Präsident Gerald Schöpfer.

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung und der Staat Österreich waren Mitinitiatoren des Vertrags, der im Juli 2017 abgeschlossen wurde. Bislang gab es kein international gültiges Verbot gegen den Einsatz von Nuklearwaffen trotz der verheerenden Auswirkungen. In Österreich sind Nuklearwaffen bereits seit 1955 verboten.

Der Atomwaffenverbotsvertrag wurde bereits von 84 Staaten unterzeichnet, 50 haben ihn ratifiziert. Damit ist die rechtliche Voraussetzung für das Inkrafttreten - die Ratifizierung durch mindestens 50 Vertragsparteien - jetzt erfüllt.

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