SPÖ-Bayr: UN-Abkommen zu Unternehmensverantwortung dringend nötig

Österreichische VertreterInnen müssen sich bei Verhandlungen ab Montag konstruktiv einbringen

Wien (OTS/SK) - „T-Shirts aus Kinderarbeit, Soja aus der Erde, auf der vor kurzem noch Urwald wuchs, und Smartphones mit Konfliktmineralien wollen immer weniger KonsumentInnen ihr Eigen nennen. Mehr und mehr Menschen wollen, dass entlang der gesamten Produktions- und Lieferkette die Menschenrechte eingehalten werden und die Umwelt geschützt wird“, ist Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, überzeugt und verweist auf die sechste Verhandlungsrunde im UN-Menschenrechtsrat für ein Abkommen zu Unternehmensverantwortung, die am Montag beginnt. ****

„Es ist höchst an der Zeit, dass sich die offiziellen österreichischen VertreterInnen bei den Verhandlungen für ein UN-Abkommen zu Unternehmensverantwortung konstruktiv einbringen“, fordert Bayr unter besonderer Rücksicht, dass Österreich derzeit den Vorsitz im UN-Menschenrechtsrat innehat. Von zivilgesellschaftlicher Seite gibt es sowohl in Österreich als auch in vielen anderen Ländern breite Unterstützung für das so genannte „Treaty“. „Zahlreiche RepräsentantInnen von NGOs und GewerkschafterInnen setzten sich schon seit einigen Jahren für das UN-Abkommen ein. Ich begrüße die jüngst dazu angelaufenen Kampagne ‚Menschenrechte brauchen Gesetze – Damit Lieferketten nicht verletzen‘ von österreichischen Organisationen. Freiwillige Maßnahmen reichen nicht aus. Wir brauchen einen gesetzlichen Rahmen auf nationaler, auf EU- und auf UN-Ebene für Menschenrechte und Umwelt“, fordert Bayr. (Schluss) lp

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