FPÖ – Haider kritisiert erneute Verzögerung bei Ende der Zeitumstellung

EU-Kommission negiert beharrlich Parlamentsbeschluss und Bürgerbefragung

Wien (OTS) - „Und wieder ist ein Jahr vergangen und wieder ist nichts geschehen.“ Mit diesen Worten kritisierte heute der freiheitliche Europaparlamentarier Mag. Roman Haider die beharrliche Weigerung der EU-Kommission, endlich das Ende der unsäglichen zweimal jährlichen Zeitumstellung einzuleiten.

Bereits 2018 hätten sich die Teilnehmer einer EU-Bürgerbefragung für ein Ende der Zeitumstellung ausgesprochen. Auch das Europaparlament habe schon lange diesem Bürgerwunsch entsprochen und einen Beschluss zum Ende der Zeitumstellung gefasst. „Es ist ein Zeichen von Arroganz und Ignoranz, wenn die Kommission sowohl das Ergebnis einer von ihr selbst initiierten Bürgerbefragung, als auch einen gültigen Beschluss des Europaparlaments einfach negiert“, sagte Haider.

Die negativen Auswirkungen auf Mensch und Tier seien bekannt, die durch ein Ende der Zeitumstellung entstehenden Probleme wie beispielsweise im IT-Bereich oder bei Fahrplänen einfach lösbar. „Hier fehlt es schlicht und ergreifend am Willen, endlich tätig zu werden“, stellte Haider fest.

„Es ist mir durchaus bewusst, dass es im Moment dringendere Probleme gibt, aber es geht hier ja nicht um eine große Sache. Bei ein wenig gutem Willen wäre das Ende der Zeitumstellung ohne viele Anstrengungen umsetzbar. Außerdem können wir trotz Krise nicht jede andere Entscheidung vor uns herschieben. Daher fordere ich, dass die Kommission endlich das Ende der Zeitumstellung in der EU einläutet“, so Haider

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