Herbstferien für Totengedenken nutzen

Die Österreichischen Gärtner empfehlen die Friedhofsbesuche auf die Woche der Herbstferien zu verteilen

Allerheiligen und Allerseelen nutzen viele Menschen um verstorbenen Familienmitgliedern und Freunden zu gedenken. Die meisten Friedhöfe sind weitläufige Gelände, wo genügend Abstand zu anderen Personen eingehalten werden kann. Die Öffnungszeiten der Friedhöfe sind ausreichend lang und ich empfehle, die ganze Woche der Herbstferien für einen Friedhofsbesuch zu nutzen
Ulli Jezik-Osterbauer, Präsidentin des Bundesverbandes der Österreichischen Gärtner und Friedhofsgärtnerin aus Wien

Wien (OTS) - Allerheiligen und Allerseelen sind die traditionellen Tagen zum Gedenken der Verstorbenen und für einen Friedhofsbesuch. In Coronazeiten empfehlen die Österreichischen Gärtner die Besuche der Gräber auf die Woche der Herbstferien zu verteilen.

Die Friedhofskultur in Österreich ist typisch für den Alpenraum. Die Tradition zu Allerheiligen und Allerseelen die Gräber zu schmücken und den Toten zu gedenken ist ein Fixtermin im Jahresverlauf und vielen Menschen ist es sehr wichtig, diese Tage zum Gedenken zu nutzen. Die Österreichischen Gärtner haben sich auf die Totenfeiertage vorbereitet und bieten verschiedene Gestecke, Kränze und Herbstpflanzen für die Dekoration der Gräber.

Allerheiligen und Allerseelen nutzen viele Menschen um verstorbenen Familienmitgliedern und Freunden zu gedenken. Die meisten Friedhöfe sind weitläufige Gelände, wo genügend Abstand zu anderen Personen eingehalten werden kann. Die Öffnungszeiten der Friedhöfe sind ausreichend lang und ich empfehle, die ganze Woche der Herbstferien für einen Friedhofsbesuch zu nutzen“, erklärt Ulli Jezik-Osterbauer, Präsidentin des Bundesverbandes der Österreichischen Gärtner und Friedhofsgärtnerin aus Wien.

Kontaktloses Service

Für alle Personen, die dieses Jahr nicht selbst auf den Friedhof gehen können, bieten die Friedhofsgärtnereien kontaktloses Service an. Telefonisch oder per Mail kann verschiedenster Grabschmuck bestellt werden. Die Gärtnereien liefern die Pflanzen oder Dekoration ans Grab und entzünden auch gerne Kerzen zum Gedenken.

Symbole und Fachberatung

Zur Dekoration der Gräber gibt es mehrere traditionelle Pflanzen mit Symbolkraft. Die farbenfrohen Chrysanthemen eignen sich sehr gut für die Grabgestaltung. In leuchtendem Gelb, zarten Weiß und verschiedenen Rot- und Rosatönen steht sie für ewiges Leben und bringt Farbe in den grauen Herbst. Gerne werden auch Stiefmütterchen und Hornveilchen für den Grabschmuck verwendet. Als unermüdliche Dauerblüher stehen sie für Bescheidenheit und Dreifaltigkeit und sind sehr dankbare, pflegeleichte Grabpflanzen. Besonders langlebig ist auch die Bepflanzung mit Callunen. In den Gärtnereien erhält man die passenden Pflanzen, Gestecke und kann mit der Fachberatung der Gärtner und Floristen die richtige Auswahl für die jeweilige Grabsituation treffen.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesverband der Österreichischen Gärtner
DI Karin Lorenzi
01/53441-8559
office@gartenbau.or.at

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