FPÖ – Steger: Nächste Covid-Verordnung quält Sportvereine weiter

Nächstes Foul am Sport – Von Essverboten über unsinnige Zuschauerbeschränkungen bis hin zu ausstehenden Hilfszahlungen

Wien (OTS) - „Die nächste COVID-Verordnung ist da, und wenig überraschend setzt sie die Durststrecke und die Schikanen für den österreichischen Sport fort“, kritisierte heute die freiheitliche Sportsprecherin NAbg. Petra Steger. „Wen wundert’s? Seit Beginn der Krise wird der Sport vom grüngeführten Ministerium vernachlässigt, während ‚Kunst & Kultur‘ seit März Hilfszahlungen erhalten. Österreichs Sportvereine haben im Zeitraum von Juli bis September 32 Millionen Euro an Hilfszahlungen beantragt. Wie viel davon existenzgefährdete Vereine tatsächlich erreicht hat, ist jedoch weiterhin unklar. Selbst die 32 Millionen sind ein Tropfen auf den heißen Stein. Viele Vereine tun sich den bürokratischen Hürdenlauf um unsichere oder verspätete Hilfszahlungen oft gar nicht an. Wir forderten schon im März 150 Millionen Euro, um die schlimmsten Folgeschäden für den Sport durch das ‚Krisenmanagement‘ von ÖVP und Grünen abzufedern. Von 150 Millionen sind wir noch immer weit entfernt und schon wieder werden die Vereine mit neuen Zwangsmaßnahmen, wie dem Verbot, Speisen und Getränke zu verkaufen, gequält. Damit fallen ihnen noch die letzten Einnahmen weg, die die schwarz-grünen Zwangsmaßnahmen schon abgewürgt haben.“

Ein weiterer schmerzhafter Tiefschlag für alle Vereine sei jedenfalls die neuerliche maximale Zuschauerbeschränkung. Über das angekündigte pauschale Zuschauermaximum von 1.500 Personen im Freien und 1.000 in Hallen kann man sich laut Steger nur wundern. „Purer Unsinn, weil etwa das Ernst-Happel-Station nicht mit einer kleinen Sporthalle vergleichbar ist. Wenn es eine Begrenzung geben muss, dann sollte sie zumindest am jeweiligen Fassungsvermögen, durch einen vorgeschriebenen Prozentsatz, angepasst sein. Die Organisatoren und Besucher müssen Danke sagen, für diese kurzfristig ausgelegten Schikanen“, so die freiheitliche Sportsprecherin zu den jüngsten Zwangsmaßnahmen der Regierung. „Jetzt drohen noch Rückzahlungen von verkauften Karten für Spiele, die entweder reduziert oder gar nicht stattfinden. Die wachsenden Schulden werden diese Vereine vernichten. Ohne Zuschauer gehen mit dem Ess- und Trinkverbot alle Einnahmen verloren. Womit soll dann der Profisport als Arbeitgeber die Gehälter zahlen? Mit Hilfspaketen scheinbar nicht“, gab Steger zu bedenken.

„Auch die angeführte erhöhte Ansteckungsgefahr bei der An- oder Rückfahrt‘ zu Sportveranstaltungen ist fadenscheinig. Tagtäglich fahren hunderttausende Menschen mit Öffis in gesteckt vollen Waggons und Bussen“, kritisierte die FPÖ-Sportsprecherin. „Auch die mangelnde Differenzierung zwischen Indoor- und Outdoorveranstaltungen macht sprachlos. Schon im Sommer war klar, dass das Virus ernst zu nehmen ist. Faktum ist aber, dass eine Ansteckung im Freien als äußerst gering eingestuft werden kann. Die fehlenden Cluster bei Sportveranstaltungen sind längst der Beweis dafür.“

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