AK: Länder müssen digitale Verkehrsdienste für die letzte Meile nutzen!

Zum Öffi-Ausbau gehört die letzte Meile: E-Scooter, E-Räder, E-Autos, Car-Sharing in öffentlicher Hand sollen Öffis ergänzen

Wien (OTS) - „Mit dem 1-2-3-Ticket und einem gezielten Ausbau der Bahn werden jetzt ent-scheidende Weichen für die Arbeitswege der Zukunft und damit für den Klima-schutz gestellt“, sagt die Leiterin der AK Abteilung Umwelt und Verkehr, Sylvia Leodolter. „Die langen Strecken am Arbeitsweg mit Bahn oder Bus und dann per E-Scooter, E-Fahrrad oder E-Auto nach Hause: So geht Öffi-Ausbau, der alle er-reicht“, sagt Leodolter. Die kleinen, umweltfreundlichen Fahrzeuge wären die per-fekte Ergänzung für die Öffis auf dem Land.“ In der Ostregion wohnen 60 Prozent der Pendlerinnen und Pendler im Umkreis von drei Kilometern vom nächsten Bahnhof, 90 Prozent im Umkreis von 9 Kilometern. Wenn es für diese sogenannte „letzte Meile“ gute und bezahlbare Angebote gibt, steigen viele auf die Öffis um, so Leodolter. Leisten können das nur öffentliche Anbieter. Bisher sind digitale Mobilitätsangebote wie E-Scooter, E-Autos oder Car-Sharing, meist in privater Hand. Die Folge: Sie werden nur da eingesetzt, wo sie am meisten Profit bringen, also in den Innenstädten. Da wo sie dringend gebraucht werden, am Land, gibt es sie kaum. „Zum Bahnausbau gehört die letzte Meile. Und dabei sind über Plattformen mietbare Fahrzeuge gute Lösungen. Dies muss von öffentliche Anbietern im Rahmen der bestehenden Verkehrsverbünde geleistet werden. Nur mit einem leistbaren und attraktiven öffentlichen Mobilitätsangebot aus einer Hand schaffen wir die Verkehrswende. Das muss Teil eines gemeinsamen Konzepts von Bund und Ländern sein,“ so Leodolter.

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