Vana: „Bei Hard Brexit Personenfreizügigkeit und Friedenssicherung höchste Priorität geben“

Grüne Positionen für heutige EP-Debatte über zukünftige Beziehungen mit Großbritannien

Wien (OTS) - „Die EU hat sich in den langen Verhandlungen mit Großbritannien über den Brexit nicht spalten lassen, die EU muss auch die letzte Etappe dieses vor allem von britischen Seite aufgeschaukelten Trennungsdramas mit einer Stimme sprechen“, fordert Monika Vana, Delegationsleiterin der österreichischen Grünen im Europaparlament, aus Anlass der heutigen Brexit-Debatte im Europaparlament. Denn, so Vana weiter: „Nur wenn die EU weiterhin auf die Einhaltung der europäischen Werte und Grundsätze pocht, kann man die wirtschaftlichen und sozialen Schäden des Brexit für die EU-BürgerInnen so klein wie möglich halten.“

Angesichts der wachsenden Wahrscheinlichkeit eines Hard Brexit und den damit einhergehenden Gefahren für das europäische Friedens- und Einigungsprojekts, fordert Vana: „Der unberechenbare Schlingerkurs von Premier Johnson verlangt von der EU, sich auf ein Ende der Verhandlungen ohne Einigung einzustellen. Die Union muss dabei der Personenfreizügigkeit und Friedenssicherung höchste Priorität einräumen. Der Friede an der nordirisch-irischen Grenze darf nicht am Brexit-Konflikt zerbrechen. Hinzu kommt, dass der Brexit-Prozess die britische Gesellschaft nicht nur entlang der Nationalitäten gespalten und polarisiert hat, sondern auch zwischen den Generationen, Bildungs- und sozialen Schichten. Umso wichtiger ist, dass sich die EU weiterhin als verlässlicher und stabiler Partner präsentiert.“


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Lena Kaiser
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Büro Dr.in Monika Vana, MEP
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