NEOS zum Equal Pay Day: Endlich handeln, nicht mehr reden

Henrike Brandstötter: „Wir müssen jetzt Strukturen aufbauen, die Geschlechtergerechtigkeit liefern können.“

Wien (OTS) - Anlässlich des morgigen Equal Pay Day, der jedes Jahr zeigt, wie groß die Einkommenskluft zwischen Männern und Frauen ist, fordert NEOS-Frauensprecherin Henrike Brandstötter ein umfassendes Maßnahmenpaket, das die Gründe für die Einkommensschere angeht: „Es ist klar, dass ein Teil der Einkommenslücke auf die Berufswahl zurückzuführen sei. Der weitaus größere Teil ist aber den langen Karenzzeiten und den ebenfalls sehr langen Phasen von Teilzeitbeschäftigungen geschuldet. Der Gender Pay Gap hat also vor allem etwas mit Mutterschaft zu tun.“ Der Weg in die Altersarmut ist dann häufig schon vorgezeichnet, die Politik müssen endlich handeln – statt nur zu reden.

„Wir müssen rasch Strukturen aufbauen, die Geschlechtergerechtigkeit liefern können. Dazu gehören flexiblere Arbeitszeiten, mehr Väterbeteiligung durch individuelle Ansprüche auf Karenz- und Kinderbetreuungsgelder und endlich auch das automatische Pensionssplitting. Im Zentrum müssen aber mehr Kinderbetreuungsplätze sowie ein Rechtsanspruch darauf ab dem ersten Geburtstag stehen.“

Anlässlich der gesellschaftlichen Entwicklungen durch die Corona-Pandemie warnt die NEOS-Frauensprecherin auch vor einem gesellschaftlichen Backlash gegen bereits errungene Erfolge der Gleichberechtigung: „Covid-19 hat bestehende Ungleichheiten sichtbarer gemacht. Frauen kämpfen nun zusätzlich damit, Telearbeit mit Betreuungs- und Pflegeaufgaben zu vereinbaren. Wir müssen aufmerksam bleiben und alles unternehmen, damit Frauen nicht noch mehr ins Private gedrängt werden und die Schere noch weiter aufgeht.“

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