Industrie: Neue Cloud-Rechenzentrumsregion fördert Innovation und Wachstum in Österreich

IV-GS Neumayer: Umfangreiches Engagement von Microsoft bringt Qualifizierung und Beschäftigung – Aufwertung für heimischen Technologiestandort

Wien (OTS) - „Die heutige Ankündigung eines umfangreichen Engagements seitens Microsoft in Österreich setzt ein wichtiges und zukunftsweisendes Signal für einen starken, innovativen Technologiestandort Österreich“, betont Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), anlässlich der heutigen gemeinsamen Pressekonferenz von Microsoft-Präsident Brad Smith und Dorothee Ritz, General Manager von Microsoft Österreich, mit Bundeskanzler Sebastian Kurz und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck. So soll das Investitionsvolumen rund 1 Mrd. Euro umfassen und die Einrichtung der ersten Rechenzentrumsregion des Landes heimischen Unternehmen Zugang zu leistungsstarken, zuverlässigen Microsoft Cloud-Lösungen bieten. Im Rahmen eines neuen „Center of Digital Excellence“ sollen die Modernisierung der IT-Infrastruktur und der öffentlichen Regierungsdienste sowie die Förderung von Industrieinnovationen in Österreich Priorität haben. Zudem würden Studien zeigen, dass die Investition von Microsoft in den nächsten vier Jahren zu einer zusätzlichen gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung in Höhe von bis zu 2,1 Mrd. US-Dollar führen könnte.

Gemeinsam mit Bildungspartnern und dem Arbeitsmarktservice (AMS) plant Microsoft zudem bis Ende 2024 bis zu 120.000 Personen in Österreich aus- und weiterzubilden. Der lokale Qualifizierungsplan umfasst auch den weiteren Ausbau des „Austrian Skills Campus“, der Hochschulabsolventinnen und -absolventen sowie und Berufsanfängerinnen und -anfängern Kurse anbietet, um sie beim schnelleren Einstieg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. „Dass ein starker Fokus auf das Thema Qualifizierung gelegt werden soll, ist besonders erfreulich. Immerhin zählt der Arbeitsmarkt Corona-bedingt aktuell zu den größten Sorgenkindern. Qualifizierung ist ein Schlüsselfaktor, wenn es darum geht, am Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein. Das gilt vor allem für Fähigkeiten im Bereich Digitalisierung, der durch die Corona-Krise noch größere Bedeutung erlangt hat“, so Neumayer, der abschließen betont: „Dass sich ein namhaftes, weltweit agierendes Top-Unternehmen wie Microsoft gerade in Krisenzeiten für ein so umfangreiches Engagement in Österreich entscheidet, zeugt von Vertrauen und spricht für die Qualität des heimischen Wirtschaftsstandortes. Ziel muss es sein, Qualität und Vertrauen durch geeignete Rahmenbedingen weiter zu stärken, um uns auch künftig für Unternehmensinvestitionen attraktiv zu positionieren. Denn ein nachhaltiger Weg aus der Krise kann nur über investitionsgetriebenes Wachstum führen.“

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