SPÖ-Muchitsch: Christlich-Sozial war einmal

Ex-ÖVP-Wien Chef will PensionistInnen schröpfen um Vermögenssteuern zu verhindern

Wien (OTS/SK) - „Christlich-Sozial war einmal“, kommentiert SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch den Vorschlag von Ex-ÖVP-Wien-Chef Bernhard Görg, PensionistInnen für die Krise zahlen zu lassen. „Görg argumentiert, dass doch PensionistInnen für die Krise brennen sollen, weil diese ‚keine existenziellen Nöte hätten‘ und will das als Gegenvorschlag zu Vermögenssteuern sehen. Wissen Sie wer keine existenziellen Nöte hat, Herr Görg? ÖVP-Großspender! Zum Beispiel kauft sich Heidi Horten während einer Pandemie ein Schloss als Wintersitz und die ÖVP will PensionistInnen zur Kassa bitten“, zeigt sich Muchitsch fassungslos. ****

„Görg erdreistet sich auch noch, diese Frechheit einen ‚Solidarbeitrag‘ zu nennen. Wenn wir schon von solidarischen Beiträgen sprechen, dann sollten das auf jeden Fall Vermögenssteuern sein. Steuervermeidung im zig Milliardenbereich durch Reiche ist eines der größten Probleme in der Europäischen Union. Sie in dieser Krise zu schonen und die PensionistInnen zur Kassa zu bitten, zeigt wie jenseitig die ÖVP mittlerweile geworden ist“, betont Muchitsch die Notwendigkeit von Vermögenssteuern zur Krisenbewältigung. (Schluss) up/mp/sd

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