PVÖ-Kopietz vermisst wirksame Maßnahmen der Regierung gegen Mietenexplosion

Steigerungen in privatem Bereich weit über Inflationsrate, Lohn- und Pensionserhöhungen – Stopp für befristete Mietverträge und Obergrenze für Zuschläge

Wien (OTS) - „Offensichtlich ist die exorbitante Erhöhung der Mieten durch die Eigentümer von privaten Wohnhäusern überhaupt kein Thema für die türkisgrüne Bundesregierung. Mit einer Steigerung der Mieten im September in der Höhe von über fünf Prozent sind gerade finanzschwächere Bevölkerungsschichten, darunter viele PensionistInnen, besonders stark betroffen. Der Wiener Pensionistenverband (PVÖ) fordert deshalb von der Bundesregierung endlich Bremsmaßnahmen gegen die ausufernde Entwicklung am Mietensektor zu ergreifen“, erklärte der Präsident des PVÖ Wien Harry Kopietz.

„Zeitgerechtes Wohnen ist ein Grundbedürfnis der Menschen. Der Spekulation und der ständigen leistungslosen Erhöhung in diesem Bereich muss deshalb endlich ein Riegel vorgeschoben werden“, stellte Kopietz weiter fest. Wirksame Mittel wären ein Stopp, so Kopietz, der ausufernden Zahl der befristeten Mietverträge, die nach Zeitablauf bei Verlängerung für die Mieter in der Regel nach der Methode mehr Geld oder Auszug mit teils deutlichen Erhöhungen verbunden wären. Auch müsse endlich eine Obergrenze für Mietenzuschläge realisiert werden, um damit den dabei grenzenlos angewandten Phantasien einen wirksamen Riegel vorzuschieben. Kopietz: „Bei all dem herrscht bei der Bundesregierung bedauerlicherweise Schweigen im Wald. Das ist - vor allem im Hinblick auf das selbsternannte soziale Selbstverständnis der Grünen - ein Armutszeugnis“, hob Kopietz hervor.

Kopietz: „Steigen die Mieten weiterhin so rasant wie unter Türkisgrün, dann ist in absehbarer Zeit damit zu rechnen, dass der weitaus höchste Teil der Einkommen, unter anderem auch für PensionistInnen, für die Mieten in privaten Wohnhäusern aufgewendet werden müssten. Der ohnehin derzeit wieder steigenden Armut wäre dann noch mehr Tür und Tor geöffnet. Das ist ein Szenario, dessen Folgen der der PVÖ entschieden ablehnt“, schloss Kopietz. (Schluss)



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