Bohrn Mena: Umsatzsteuer in Gastronomie als Anreiz für Lebensmittelkennzeichnung senken!

Tierschutzvolksbegehren greift Anregung von SPAR-Chef Drexel auf und fordert von Bundesregierung mehr Tempo bei Herkunftskennzeichnung

Die Gastronomie weiß schon jetzt woher die eingesetzten Produkte stammen. Sie soll es nun auch bitte den Konsumenten sagen, damit sie sich gegen die ausländische Massentierhaltung entscheiden können. Diejenigen, die auf heimische Lebensmittel setzen, sollen belohnt werden. Denn ich bin davon überzeugt, dass Menschen lieber zum heimischen Kalb, Huhn oder Schwein greifen, als zur Ware aus dem Ausland. Selbst wenn dieses um 5 oder 10 Cent pro Portion teurer ist. Weniger Tierleid, Natur- und Klimaschäden sind für uns alle ebenso von großem Nutzen, wie der Erhalt der kleinbäuerlichen Landwirtschaft. Ich fordere die MinisterInnen Anschober und Köstinger dringend auf unseren Vorschlag zu diskutieren und damit Tempo in die Debatte um eine Lebensmittelkennzeichnung zu bringen“ so Bohrn Mena. 
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Wien (OTS) - Eine der wichtigsten Forderungen des Tierschutzvolksbegehrens stellt die verpflichtende Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln dar - bei verarbeiteten Produkten im Handel, in der Gastronomie und in der Gemeinschaftsverpflegung. Nur wenn Konsumenten wissen, was im Essen drinsteckt, können sie sich für regionale, tier- und klimafreundlich erzeugte Produkte entscheiden. Und damit einen Beitrag für mehr Tierwohl, Naturschutz und die Stärkung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft leisten.

Nun schlägt der Initiator des Tierschutzvolksbegehrens, Sebastian Bohrn Mena, vor, die Umsatzsteuer für jene Gastronomiebetriebe auch nach der Coronakrise dauerhaft auf 5 Prozent zu senken, die ein durchgängiges und rückverfolgbares System der Herkunftskennzeichnung gegenüber Konsumenten implementieren. Damit wäre der bürokratische Aufwand jedenfalls mehr als abgedeckt und zudem ein Anreizsystem geschaffen, das die positive Differenzierung am Markt belohnt, ohne andere Unternehmen an den Pranger zu stellen.

Die Gastronomie weiß schon jetzt woher die eingesetzten Produkte stammen. Sie soll es nun auch bitte den Konsumenten sagen, damit sie sich gegen die ausländische Massentierhaltung entscheiden können. Diejenigen, die auf heimische Lebensmittel setzen, sollen belohnt werden. Denn ich bin davon überzeugt, dass Menschen lieber zum heimischen Kalb, Huhn oder Schwein greifen, als zur Ware aus dem Ausland. Selbst wenn dieses um 5 oder 10 Cent pro Portion teurer ist. Weniger Tierleid, Natur- und Klimaschäden sind für uns alle ebenso von großem Nutzen, wie der Erhalt der kleinbäuerlichen Landwirtschaft. Ich fordere die MinisterInnen Anschober und Köstinger dringend auf unseren Vorschlag zu diskutieren und damit Tempo in die Debatte um eine Lebensmittelkennzeichnung zu bringen“ so Bohrn Mena.

In einem Interview hatte Gerhard Drexel, Chef des Handelskonzern SPAR, kürzlich diesen Gedanken öffentlich formuliert. Demnach würde die Kette SPAR, ebenso wie der Handelsverband, eine verpflichtende Kennzeichnung von Lebensmitteln in allen Bereichen unterstützen, also ebenso in der Gastronomie. Das Tierschutzvolksbegehren freut sich über die nunmehrige starke Unterstützung seiner Position durch den Handels-Riesen und hofft, dass der Weg zur gesetzlichen Änderung dadurch weiter verkürzt wird.

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