Korrektur zu OTS0193 - Kommunale Abfallwirtschaft OÖ als Partner des Handels bei Pfandrücklaufsystemen

Korrektur zu OTS_20201015_OTS0193

Linz (OTS) - Korrekturhinweis zu OTS0193: im ersten Absatz wurde der letzte Satz entfernt.

Korrigierte Meldung:

Die EU-Richtlinie zur Verringerung von Einwegplastik sieht vor, dass in Österreich bis 2029 mindestens 90 % der Kunststoffgetränkeflaschen getrennt gesammelt werden. Derzeit sind es rund 70 %. 1,6 Milliarden Stück Kunststoffgetränkeflaschen fallen jährlich an. Zudem müssen bis 2025 50% und bis 2030 55 % der Kunststoffverpackungen recycelt werden.

„Um das Littering und somit die zunehmende Vermüllung der Umwelt zu reduzieren, bieten sich Pfandsysteme als hervorragendes Instrument an. Der OÖ. Landtag hat ebenfalls im Jahr 2019 bereits einstimmig die Sinnhaftigkeit einer Stärkung des Mehrweganteils, sowie Pfandeinführung erkannt“, so Bgm. Roland Wohlmuth, Vorsitzender des OÖ. Landesabfallverbandes.

Zudem sprechen sich laut einer Meinungsumfrage über 80 % der österreichischen Bevölkerung für ein Pfandsystem aus. Um dabei auch kleinere Handelsbetriebe zu entlasten und den Bürger*innen ein abgerundetes System zu bieten, unterstützten die OÖ. Umwelt Profis die Idee die rund 180 Altstoffsammelzentren in OÖ in mögliche Pfandlösungen miteinzubeziehen und vor Ort entsprechende Automaten zu Verfügung zu stellen, wo leeres Pfand-Gebinde zurückgegeben werden kann.

Eine gemeinsame Studie zum Thema „Möglichkeiten zur Umsetzung eines Pfandsystems für Getränkegebinde in den oö. ASZ“ der kommunalen Abfallwirtschaft und des BMK (Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie) wurde nun bei der BOKU Wien beauftragt und soll einen wichtigen Ansatz und Entscheidungsgrundlage für ein funktionierendes Konzept einer Pfandrücknahmelösung in den ASZ bieten.

Die OÖ. Umwelt Profis unterstützen den Drei-Punkte-Plan der Umweltministerin und wollen mit dieser Studie eine Investition in die Zukunft tätigen und generelle Möglichkeiten einer Miteinbeziehung der Altstoffsammelzentren in Pfandrücknahmelösungen prüfen und somit ein innovatives System schaffen.

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OÖ. Landesabfallverband
Sabine Kern, BSc
Öffentlichkeitsarbeit und PR
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