SPÖ fordert Verlängerung von NPO-Unterstützungsfonds bis Ende März

Wien (OTS/SK) - Die Ausschüttung finanzieller Mittel aus dem NPO-Unterstützungsfonds muss verlängert werden, fordert SPÖ-Sportsprecher Maximilian Köllner: „Das letzte halbe Jahr hat den Sportvereinen in Österreich alles abverlangt. Die Corona-Krise ist noch lange nicht vorbei, die Vereine brauchen über Jahresende 2020 hinaus die Gewissheit, dass sie auch von Seiten der Regierung Unterstützung bekommen. Deshalb habe ich einen Entschließungsantrag im Nationalrat eingebracht. Der Fonds muss bis Ende März 2021 verlängert werden!“ Dies ist aus Sicht von Köllner alternativlos:
„Wenn es nicht zu einem Vereinssterben kommen soll, dann muss der Sportminister hier rasch handeln. Dass der NPO-Unterstützungsfonds bislang nur bis Ende diesen Jahres finanzielle Mittel ausschüttet, ist zu wenig!“ Für Köllner brauchen die Vereine zudem österreichweit einheitliche und nachvollziehbare Corona-Regelungen für Sportplätze und Stadien: „Anstatt fixer, limitierter Zuschauerzahlen sollte es flexible Zuschauerzahlen geben – angepasst an das Fassungsvermögen und die Größe der jeweiligen Sportanlage.“ ****

Dass, wie in Niederösterreich, bei Ampelfarbe Orange Sportveranstaltungen im betroffenen Bezirk nur ohne ZuschauerInnen stattfinden dürfen, ist für Köllner kein gangbarer Weg. Ähnlich sieht es Petra Vorderwinkler, SPÖ-Nationalratsabgeordnete aus Niederösterreich: „Geisterspiele verursachen nur Kosten und bringen keine Einnahmen. Amateursportvereinen versetzt das den Todesstoß!“ Und auch Robert Laimer, ebenfalls SPÖ-Mandatar aus Niederösterreich, ergänzt: „Die LEX NÖ bei Outdoor-Sportveranstaltungen wie Geisterspiele ab Ampel Orange beim Fußball ist überzogen und lässt die Vereine rat- und fassungslos zurück. In Hinblick auf den hohen gesellschaftlichen Wert eines Fußballklubs, insbesondere auch für die Nachwuchsarbeit, ist diese „überschießende“ Entscheidung in Niederösterreich fatal. Die Kantinen nach Schlusspfiff zu schließen, die Abstände einzuhalten und ein Hygienekonzept umzusetzen würde genügen, um den Amateurfußball am Leben zu erhalten!“ (Schluss) up/sl

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