Aschbacher: 2,8 Milliarden Euro zusätzlich für arbeitende und arbeitssuchende Menschen 2021

Arbeitsministerin begrüßt zusätzliche Mittel für Arbeitsmarkt- und Familienpolitik

Wien (OTS) - Arbeits-, Familien-, und Jugendministerin Christine Aschbacher zeigt sich über die heute von Gernot Blümel präsentierten Mittel für Arbeits-, Familien- und Jugendpolitik in den nächsten Jahren erfreut: „Wir befinden uns in einem Ausnahmejahr, dessen Folgewirkungen uns noch länger begleiten werden. Umso wichtiger ist es, dass Finanzminister Gernot Blümel heute zusätzliche 2,8 Milliarden Euro im kommenden Jahr für arbeitende und arbeitssuchende Menschen verkündet hat, die in die Finanzierung der Corona-Kurzarbeit und von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen fließen. Insgesamt 700 Millionen Euro werden in den Jahren 2020-2022 für die Corona-Joboffensive inklusive Arbeitsstiftungen zur Verfügung gestellt“, betont die Arbeitsministerien.

Insgesamt steigt das Arbeitsmarktbudget bis 2024 um insgesamt rund 3,7 Milliarden Euro. „Unser Finanzminister hat heute ein Budget mit Hausverstand und Weitsicht präsentiert, das auf arbeitsmarktpolitische Erfordernisse in dieser herausfordernden Zeit reagiert. Unser Ziel ist es, die Menschen zu unterstützen und möglichst viele Arbeitsplätze zu sichern. Zudem muss sichergestellt werden, dass das AMS als systemrelevanter Partner in der Vermittlung und Qualifizierung arbeitssuchender Menschen, arbeitsfähig und krisensicher bleibt“, so Aschbacher weiter. „Das tun wir mit der Fortsetzung der Corona-Kurzarbeit, insgesamt 500 zusätzlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im AMS und der Corona-Joboffensive, für die wir die entsprechenden notwendigen Mittel zur Verfügung stellen sowie arbeitsmarktpolitische Instrumente gezielt anbieten.“

„Als Arbeits-, Familien und Jugendministerin ist es mir zudem ein Anliegen, Familien und junge Menschen zu unterstützen“, sagt Aschbacher. Das Budget 2021-2024 stellt trotz sinkender Einnahmen aufgrund der derzeitigen Wirtschaftsentwicklung die Finanzierung von Unterstützungsleistungen aus dem Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) bis 2024 sicher. „Darüber hinaus haben wir den Familienhärtefonds als Kriseninstrument initiiert, um Familien, die aufgrund von COVID-19 arbeitslos oder in Kurzarbeit sind und damit verbundene Einkommenseinbußen erlitten haben, finanziell zu unterstützen. Ich begrüße daher besonders, dass im kommenden Jahr zusätzliche 50 Millionen Euro aus dem Familienhärtefonds an Familien fließen.“

„Mit seiner heutigen Budgetrede hat Blümel bewiesen, dass wir als Bundesregierung alles dafür tun, um die Menschen in diesem Land auch während dieser Ausnahmezeit zu entlasten und finanziell zu unterstützen“, schließt Aschbacher.

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Caroline Göschl,
Pressesprecher Stv. der Bundesministerin
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