„ORF III Kulturdienstag“: Dokupremiere „Mein Belvedere – Prinz Eugen und sein Schloss“ im dreiteiligen „Erbe Österreich“-Abend

Außerdem: Neue Ausgabe von „Was schätzen Sie ..?“

Wien (OTS) - Wie kein anderes Wiener Palais steht das Belvedere für barocken Überschwang, Verschwendungslust und Selbstinszenierung. Der „ORF III Kulturdienstag“ präsentiert am 13. Oktober 2020 einen dreiteiligen „Erbe Österreich“-Abend ganz im Zeichen der prunkvollen Anlage und ihres einstigen Erbauers und Schlossherren Prinz Eugen. Den Anfang macht die Neuproduktion „Mein Belvedere – Prinz Eugen und sein Schloss“ (20.15 Uhr). Der Canaletto-Blick, gesehen vom Oberen Belvedere aus, ist die wohl berühmteste Ansicht der Stadt, die über Jahrhunderte Künstler/innen und Besucher/innen fasziniert hat. In der als Sommerresidenz des Prinzen Eugen von Barockarchitekt Johann Lucas von Hildebrandt geplanten Schlossanlage „mit der schönen Aussicht“, die im Namen Belvedere steckt, spiegeln sich bis heute die übersteigerten Wohn- und Repräsentationsvorstellungen dieser Epoche. Regisseur Udo Maurer, der die Anlage umfassend mit der Drohne abgeflogen ist, hat sich der Entstehungsgeschichte dieses einzigartigen Wiener Schlosses filmisch gewidmet: Vom Heerlager vor Belgrad aus nahm sich Feldherr Prinz Eugen immer wieder die Zeit, an die Wiener Bauverantwortlichen zu schreiben, wie er sich die Details seines neuen schönen Baus vorstellte.
Danach beleuchtet Karl Hohenlohe „Das Wien des Prinz Eugen“ (21.05 Uhr), ehe der „Lebensraum Schloss Belvedere“ (21.55 Uhr) im Mittelpunkt steht.

Zum Abschluss des „ORF III Kulturdienstag“ meldet sich noch einmal Karl Hohenlohe – dieses Mal mit einer neuen Ausgabe von „Was schätzen Sie ..?“ (22.45 Uhr), in der zwei Highlights aus der Welt der höchsten Modekunst präsentiert werden: Geschätzt wird etwa eine Birkin Bag der Modemarke Hermès, benannt nach der Sängerin Jane Birkin, ebenso wie ein besonders wertvoller Mantel von Yves Saint Laurent. Aber auch ein Kriegskochbuch und ein mobiles Taschenradio aus den frühen 1950er Jahren finden ihren Weg in die Sendung.

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