Rendi-Wagner fordert Ende der Gewalt in Berg-Karabach

Wien (OTS/SK) - Die Vorsitzende des Außenpolitischen Ausschusses und außenpolitische Sprecherin der SPÖ, Pamela Rendi-Wagner, sieht die Situation in der Konfliktregion Berg-Karabach mit großer Sorge und ruft zu einem Ende der Gewalt auf. „Beide Seiten sind aufgefordert, die Waffen niederzulegen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Auch die internationale Gemeinschaft ist gefordert, alles dafür zu tun, um diesen Konflikt durch Vermittlung und mit einer politischen Lösung zu beenden. Die österreichische Regierung soll sich um diese Vermittlerrolle bemühen und proaktiv für eine rasche Deeskalation, die Einhaltung des Waffenstillstandes und den Schutz der Zivilbevölkerung einsetzen. Das Leid der Menschen kann nur durch einen sofortigen Stopp der Kämpfe verhindert werden“, betonte Rendi-Wagner heute, Donnerstag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Der Ständige Rat der OSZE komme wöchentlich in Wien zusammen - so auch heute. Die OSZE sei dringend gefordert, an einer dauerhaften Lösung des Konfliktes zu arbeiten. Ein erster Schritt könne die Entsendung von internationalen Beobachtern in die Region sein, um die Einhaltung der Waffenruhe zu beobachten, so Rendi-Wagner. Die Einmischung weiterer Staaten wie der Türkei, die darauf abziele, den Konflikt weiter anzuheizen, dürfe nicht geduldet werden. Auch Waffenlieferungen durch Drittstaaten in die Region müssen sofort gestoppt werden, sagte Rendi-Wagner. (Schluss) mb/sc

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