• 08.10.2020, 12:04:10
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ORF-„matinee“ am 11. Oktober: „Magische Gärten – Marqueses de Fronteira“, Pavarotti-Porträt zum 80. Geburtstag

Weiters: „Die Kulturwoche“ und Start der neuen Kurzreihe „Museum für Zwei“

Utl.: Weiters: „Die Kulturwoche“ und Start der neuen Kurzreihe
„Museum für Zwei“ =

Wien (OTS) - Die „matinee“ am Sonntag, dem 11. Oktober 2020, um 9.05
Uhr in ORF 2 würdigt – nach einem Besuch der Reihe „Magische Gärten“
in den Grünanlagen des Palácio dos Marqueses de Fronteira in Lissabon
– mit dem Filmporträt „Pavarotti – Eine Stimme für die Ewigkeit“
(9.35 Uhr) den 2007 verstorbenen legendären Startenor Luciano
Pavarotti zum 80. Geburtstag. Im Rahmen des von Martin Traxl
präsentierten Kulturvormittags folgt auf „Die Kulturwoche“ (10.35
Uhr) mit aktuellen Berichten und Tipps um 10.55 Uhr die erste Ausgabe
der neuen ORF-Kurzreihe „Museum für Zwei“ mit einem Ausflug ins
Leopold Museum.

„Magische Gärten – Marqueses de Fronteira“ (9.05 Uhr)

Der barocke Garten des Palácio dos Marqueses de Fronteira in
Lissabon, den Regisseur Emmanuel Descombes eindrucksvoll in Szene
setzt, besticht durch seine monumentalen Darstellungen, bestehend aus
Tausenden kleiner, mosaikartig zusammengefügter Keramikfliesen, den
berühmten Azulejos. Die Fliesenbilder erzählen vom ruhmreichen Kampf
um die Unabhängigkeit Portugals im 16. Jahrhundert. Trotz ihrer
regelmäßigen Gliederung im französischen oder italienischen Stil
erinnert die Gartenanlage unweigerlich an maurische Gärten mit ihren
erfrischenden Brunnen. Diese werden aus einem ausgeklügelten
Wasserversorgungssystem gespeist, das Vorbilder in der arabischen
Kultur hat. Überall im Garten hört man das Plätschern des Wassers.
In dieser Gartenanlage trifft klassische Bildhauerkunst auf antike
Symbole, wie zum Beispiel Muscheln. Die Farbtöne der blauen und
bronzefarbenen Azulejos mischen sich harmonisch mit der dunkelgrünen
Vegetation. Der Palast und sein Garten werden seit dem 17.
Jahrhundert innerhalb derselben Familie von einer Generation auf die
andere vererbt.

„Pavarotti – Eine Stimme für die Ewigkeit“ (9.35 Uhr)

Am 12. Oktober 2020 wäre Luciano Pavarotti, einer der
herausragendsten Opernsänger der Musikgeschichte, 80 Jahre alt
geworden. Das Filmporträt von John Walker aus dem Jahr 2013
beleuchtet die Karriere der Tenorlegende, die nicht von Anfang an
klar war. Bevor sich Pavarotti ganz dem Singen widmete und seine
ersten Auftritte an kleineren Opernhäusern in Italien absolvierte,
unterrichtete er zwei Jahre lang als Volksschullehrer in seiner
Geburtsstadt Modena. Seine internationale Laufbahn schlug er Anfang
der 1960er Jahre in Amsterdam, Wien und Zürich ein. Der Durchbruch
gelang ihm 1964 am Londoner Covent Garden, wo er für Giuseppe Di
Stefano einsprang. 1966 folgte sein Debüt an der Mailänder Scala und
zwei Jahre später an der New Yorker Met. Seine unverwechselbare
Stimme fasziniert bis heute. John Walker zeigt den Startenor mit
Arien aus „La Bohème“, „Rigoletto“ und „Aida“, neapolitanischen
Liedern wie „Mamma“ und „O sole mio“ und mit Duetten mit Popkünstlern
wie Sting, Bono und Eric Clapton.

„Museum für Zwei – Das Leopold Museum“ (10.55 Uhr)

Aufgrund der Corona-bedingten Absage der diesjährigen „ORF-Langen
Nacht der Museen“ startet nach der von 3. bis 10. Oktober laufenden
„ORF-Museumszeit“-Aktionswoche (Details unter presse.ORF.at) eine
weitere ORF-Programminitiative in Kooperation mit der heimischen
Museenlandschaft. „Museum für Zwei“ heißt eine neue Reihe musealer
Miniaturen, die im Rahmen der ORF-2-„matinee“ sowie auch online zu
sehen sein wird. Das Konzept: Ein Kunstexperte oder eine -expertin
und eine prominente Persönlichkeit treffen einander in deren
Lieblingsmuseum – etwa, um einen ganz neuen Blick auf bekannte
Kunstwerke zu werfen. Insgesamt werden 16 Institutionen aus ganz
Österreich – acht in Wien, acht weitere in den Bundesländern –
besucht. Den Auftakt machen maschek-Satiriker Peter Hörmanseder und
sein Freund aus Studienzeiten, Hans-Peter Wipplinger, Direktor des
Leopold Museums. Gemeinsam nehmen sie ein weltberühmtes Werk von Egon
Schiele, die Designer-Kunst des Josef Hoffmann und die
wiederzuentdeckende Malerin Broncia Koller-Pinell unter die Lupe.
Selten ist eine Museumsführung so exklusiv! Die nächste Folge mit
Salzburgs Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und
Belvedere-Direktorin Stella Rollig im Oberen Belvedere steht bereits
am 18. Oktober auf dem Programm. Für die TV-Regie zeichnet Marlies
Faulend verantwortlich. Weitere Details dazu sind unter presse.ORF.at
abrufbar.

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