- 01.10.2020, 09:00:03
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Neuer LBG-Vorstand konstituiert
Fünf Mitglieder durch LBG-Mitgliederversammlung gewählt, sechs weitere vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung nominiert.

Utl.: Fünf Mitglieder durch LBG-Mitgliederversammlung gewählt, sechs
weitere vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und
Forschung nominiert. =
Wien (OTS) - 1. Oktober 2020. Die Aufnahme der Ludwig Boltzmann
Gesellschaft (LBG) als zentrale Einrichtung in das
Forschungsfinanzierungsgesetz (FoFinaG) haben eine vorzeitige Neuwahl
des LBG-Vorstands notwendig gemacht. Der 11-köpfige Vorstand der LBG
setzt sich zukünftig aus sechs vom Bundesministerium für Bildung,
Wissenschaft und Forschung zu ernennenden Vorstandsmitgliedern sowie
fünf von der Mitgliederversammlung zu wählenden Vorstandsmitgliedern
zusammen.
Josef Pröll, der über 8 Jahre der LBG als Präsident zur Verfügung
stand und schließlich auch die Verhandlungen zum
Forschungsfinanzierungsgesetz mit dem Wissenschaftsministerium zu
einem erfolgreichen Abschluss gebracht hatte, beendete mir dieser
Periode sein Engagement im Vorstand der LBG: „Das Bekenntnis des
Wissenschaftsministeriums zur LBG als Forschungsträger sowie damit
verbunden die Aufnahme in das Forschungsfinanzierungsgesetz waren
wichtige Schritte, um Forscherinnen und Forschern unter dem Dach der
LBG auch in Zukunft optimale Rahmenbedingungen für exzellente Arbeit
bieten zu können. Teil dieses Neuerungsprozesses ist freilich auch
die Wahl eines neuen Vorstandes. Ich freue mich, dass wir diesen
Prozess erfolgreich in Gang gebracht haben“, so der scheidende
LBG-Präsident. Gemeinsam mit Josef Pröll scheiden Sabine Ladstätter,
Direktorin des Österreichischen Archäologischen Instituts der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Ferdinand Maier,
Generalsekretär des Vereins "Österreich hilfsbereit", Martina Mara,
Professorin für Roboterpsychologie am Linz Institute of Technology
der Johannes Kepler Universität Linz, sowie der ehemalige Wiener
Bürgermeister und heutige Präsident des Wiener Wissenschafts-,
Forschungs- und Technologiefonds Michael Häupl aus dem Vorstand aus.
„Ich darf mich bei Josef Pröll und seinem Team recht herzlich für ihr
Engagement für die translationale Forschung bedanken“, betont
Wissenschaftsminister Heinz Faßmann, „die Ludwig Boltzmann
Gesellschaft hat mit ihren thematischen Schwerpunkten in Medizin,
Life Sciences und den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften
wichtige Impulse. gesetzt Jetzt erhält die LBG erstmals eine
dreijährige Leistungsvereinbarung auf gesetzlicher Basis und der neue
Vorstand wird 2021 eine strategische Neuausrichtung ausarbeiten und
beschließen, um die LBG im Bereich der Gesundheits- und medizinischen
Forschung optimal zu positionieren.“
Der neue LBG-Vorstand
Die Mitgliederversammlung der LBG wählte Wolfgang Hesoun,
Vorstandsvorsitzender der Siemens AG Österreich, Sylvia Knapp,
Forschungsgruppenleiterin am CEMM Forschungszentrum für Molekulare
Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und
Professorin für Infektionsbiologie an der Medizinischen Universität
Wien, Christoph Neumayer, Generalsekretär der Österreichischen
Industriellenvereinigung, Michael Stampfer, Geschäftsführer des
Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds sowie
Christian Rainer, Chefredakteur und Herausgeber des
Nachrichtenmagazins „profil“, erneut in den LBG-Vorstand.
Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
nominierte folgende sechs Mitglieder: Helga Nowotny, frühere
Präsidentin des ERC, Markus Benesch, Gruppenleiter im BMBWF, Andrea
Barta, Max F. Perutz Laboratories, Freyja-Maria Smolle-Jüttner,
Leiterin der Klinischen Abteilung für Thorax- und hyperbare
Chirurgie, Medizinische Universität Graz, Georg Winckler, Universität
Wien sowie Friedrich Faulhammer, Rektor der Donau-Universität Krems,
der damit erneut Mitglied des LBG-Vorstands ist.
Bei der konstituierenden Vorstandssitzung am 30. September 2020
wählten die Vorstandsmitglieder Freyja-Maria Smolle-Jüttner zur neuen
LBG-Präsidentin. Als VizepräsidentInnen fungieren Andrea Barta,
Wolfgang Hesoun, Sylvia Knapp und Georg Winckler.
Über die Ludwig Boltzmann Gesellschaft
Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) stößt gezielt neue
Forschungsthemen im Bereich Gesundheit und Medizin in Österreich an.
Die LBG betreibt zusammen mit akademischen und anwendenden Partnern
aktuell 20 Ludwig Boltzmann Institute und entwickelt und erprobt neue
Formen der Zusammenarbeit zwischen der Wissenschaft und
nicht-wissenschaftlichen AkteurInnen wie Unternehmen, dem
öffentlichen Sektor und der Zivilgesellschaft. Gesellschaftlich
relevante Herausforderungen, zu deren Bewältigung Forschung einen
Beitrag leisten kann, sollen frühzeitig erkannt und aufgegriffen
werden. Teil der LBG sind das LBG Open Innovation in Science Center,
das das Potenzial von Open Innovation für die Wissenschaft
erschließt, und das LBG Career Center, das 250 PhD-StudentInnen und
Postdocs in der LBG betreut. www.lbg.ac.at
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