„NACHBAR IN NOT – Katastrophe in Beirut“: 1,3 Millionen Euro Spenden

Große Hilfsbereitschaft aus Österreich für die ORF und NACHBAR IN NOT-Hilfsaktion nach den verheerenden Explosionen im Hafen von Beirut

Wien (OTS) - Als am 4. August enorme Explosionen die Hauptstadt des Libanon erschütterten, haben Hunderttausende Menschen mit einem Schlag alles verloren. Nicht nur das dicht besiedelte Stadtzentrum in der Nähe des Hafens, auch umliegende Wohngebiete wurden schwerstens betroffen. Über 300.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren. ORF und NACHBAR IN NOT haben schnell reagiert und am 6. August die gemeinsame Hilfsaktion „NACHBAR IN NOT – Katastrophe in Beirut“ gestartet.

Wrabetz: „Vertrauen in den ORF und die NACHBAR IN NOT-Hilfsorganisationen“
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Die Situation der Menschen im Libanon – politische und wirtschaftliche Instabilität, überfüllte Flüchtlingscamps, ein durch die Krise geschwächtes Gesundheitssystem – wurde erst durch die Covid-19-Pandemie und dann durch die Zerstörung des größten und wichtigsten Seehafens des Landes abermals verschärft. Mein Dank gilt der großen Hilfsbereitschaft aus Österreich, die auch das Vertrauen in den ORF und die NACHBAR IN NOT-Hilfsorganisationen zeigt. Innerhalb kürzester Zeit wurden mehr als 1,3 Millionen Euro gespendet, mit denen vielen leidgeprüften Familien fürs Erste ein Dach über dem Kopf und die Grundversorgung gesichert werden konnte.“

Strobl: „Schnelle Hilfe erforderlich“
Pius Strobl, Leiter des ORF Humanitarian Broadcasting: „Wir sind sehr froh und dankbar, dass wir diese erneute Hilfsaktion von NACHBAR IN NOT und ORF so rasch starten konnten. Angesichts der verheerenden Verwüstungen, die die Explosionen im Hafen von Beirut ausgelöst haben, war schnelle Hilfe erforderlich. Mit 1,3 Millionen Euro Spenden aus Österreich hat NACHBAR IN NOT nicht nur Soforthilfe geleistet, sondern auch ein Zeichen gesetzt, dass uns das Schicksal dieser Menschen nicht egal ist. Danke!“

Opriesnig: „Hunderttausende müssen ihr Leben wiederaufbauen“ „Durch die Explosionen in Beirut haben Hunderttausende Menschen alles verloren, sie müssen jetzt ihre Stadt, ihr Leben wiederaufbauen. NACHBAR IN NOT hilft. Danke für die große Hilfsbereitschaft und Solidarität aus Österreich. Mit Ihrer Spende können wir die Lebensbedingungen der Bevölkerung in Beirut verbessern. Familien in Not, die besonders von der Katastrophe betroffen sind, erhalten finanzielle Unterstützung, damit sie sich dringend benötigte Ausgaben für Lebensmittel, Gesundheit oder Wohnen wieder leisten können“, sagt Michael Opriesnig, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes.

Knapp: „Gemeinsam mit NACHBAR IN NOT können wir humanitäre Hilfe leisten“
„Mit Unterstützung von NACHBAR IN NOT können wir als Caritas besonders hilfsbedürftigen Familien helfen. Nach einer ersten Nothilfe durch Schutz und der Versorgung mit Hilfsgütern braucht es nun Unterstützung für den Wiederaufbau, für Bildung und psychosoziale Betreuung. Gemeinsam mit NACHBAR IN NOT können wir humanitäre Hilfe leisten und eine Grundlage für eine Rückkehr zu annehmbaren Lebensbedingungen schaffen. Ich danke den Spenderinnen und Spendern für die Solidarität mit dem so krisengebeutelten Land Libanon“, sagt Andreas Knapp, Generalsekretär für Internationale Programme der Caritas Österreich.

Die NACHBAR IN NOT-Organisationen – Caritas, CARE, Diakonie, Hilfswerk, Malteser, Rotes Kreuz, Samariterbund und Volkshilfe – sind seit Jahren im Libanon und der Hauptstadt Beirut aktiv und bieten den betroffenen Menschen Hilfe an. Obwohl viele Organisationen vor Ort selbst Schäden erlitten haben, stand nach der durch die Explosionen ausgelösten Katastrophe die Versorgung der Betroffenen an erster Stelle. Auch mit Hilfe der Spenden aus Österreich konnte medizinische Hilfe und psychologische Unterstützung, ein Dach über dem Kopf und die Versorgung mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Hygienematerial und anderen Nothilfegütern geleistet werden.
Alle Infos zu Projekten und Spendenmöglichkeiten auf nachbarinnot.ORF.at und im ORF TELETEXT auf Seite 681.

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