FP-Oberlechner: SPÖ hat leider viele Chancen für Zukunftsarbeit in Ottakring verpasst

FPÖ befürchtet bei neuen Projekten erneutes Drüberfahren statt echter Bürgerbeteiligung

Wien (OTS) - „Prinzipiell sind alle positiven Maßnahmen für Kinder zu begrüßen“, kommentiert der Ottakringer Bezirksvorsteher-Stellvertreter Michael Oberlechner die heutige Selbstbeweihräucherung der SPÖ, Wien wolle die `Kinder- und Jugendfreundlichste Stadt der Welt´ werden - und noch grüner sowieso. „Die Parkanlagen wären eine wunderbare Sache, würde die Drogenkriminalität in Ottakringer Parks nicht immer weiter eskalieren. Da braucht es aber keine verständnisvollen `Fair-Play-Teams´, sondern Polizei, Justiz und rigoroses Durchgreifen“, stellt Oberlechner klar. Die teuer und aufwendig restaurierten Spielplätze und Parks würden keinem Kind nutzen, wenn es sie ohne Begleitschutz nicht betreten könne.

Schade findet Oberlechner zudem, dass Bezirksvorsteher Franz Prokop erst jetzt seine Liebe zu `Gestalten und Arbeiten´ mit und in der Natur entdeckt. „Eine perfekte Gelegenheit dafür wurde mit der Umwidmung der Grünfläche in der Gallitzinstraße leider verabsäumt“, erinnert Oberlechner. Die von tausenden Bürgern unterstützte Bürgerinitiative „ProWilhelminenberg 2030“ und die FPÖ hatten dringend empfohlen, die Planungen für die Bebauung des Areals Gallitzinstraße 8-16 weg von „Monsterbauten“ in Richtung „Garten Liebhartstal – die Quelle Ottakrings“ zu lenken. Unter anderem sollte für rund 2.000 Kinder und Jugendliche aus Ottakringer Schulen und Kindergärten eine großzügige Sportanlage und Experimentfläche für naturnahe Projekte in einer Parkanlage der bewegte Zugang zu Aktivitäten in der Natur ermöglicht werden. „Diese Gelegenheit wurde dank rot-grüner Sturheit verpasst. Es zeigt sich wieder einmal die typische rote Ankündigungspolitik vor den Wahlen, um nach der Wahl dann wieder vor der Bau Lobby einzuknicken“, so Oberlechner.

Wenn BV Prokop ankündigt, dass „auch in Zukunft Spielplatzsanierungen mit Kindern und Jugendlichen im Vorfeld diskutiert werden“, dann bedeutet das leider in der Praxis, dass die Bürger nicht befragt, sondern vor vollendete Tatsachen gestellt werden. „Mit echter Bürgerbeteiligung wären bei vielen Projekte in Ottakring bessere Ergebnisse erzielt worden. Die FPÖ steht gerne für konstruktive Mitarbeit zur Verfügung. Das Drüberfahren über Bürger, Anrainer und Opposition lehnen wir aber ab“, so Oberlechner abschließend.

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