Neßler zum Maßnahmenpaket für Wintertourismus: „Erholung statt Ballermann.“

Grüne sehen im Paket eine Chance zur Neuausrichtung

Wien (OTS) - „Es gilt aus meiner Sicht den schmalen Grat zwischen verantwortungsvollen gesundheitspolitischen Maßnahmen und der bestmöglichen Gewährung eines wirtschaftlich sinnvollen Betriebs zu treffen. Daher begrüße ich das heute präsentierte Konzept für den Wintertourismus“, sagt die Tourismussprecherin der Grünen, Barbara Neßler, zum Konzept für den Wintertourismus.

Hohe Infektionszahlen müssen durch ein einheitliches Konzept verhindert werden: „Die nun vorliegenden Sicherheitskonzepte sind dringend notwendig, um Klarheit für die ganze Branche zu schaffen und um ein zweites Ischgl mit Schließungen ganzer Orte, Talschaften und sogar Bundesländer zu verhindern. Après-Ski wird in der bisherigen Form nicht möglich sein, der Wintertourismus wird und muss daher verstärkt in Richtung ‚Erholung statt Ballermann‘ gehen.“

Der Wintertourismus wird weitestgehend und trotz Corona gut möglich sein, wenn sich alle konsequent an die Maßnahmen halten. „Es braucht jetzt Solidarität in der Branche, genauso wie Kontrolle der Sicherheitsmaßnahmen. Damit aufgrund von Verfehlungen Weniger nicht alle darunter leiden müssen“, hält die Grüne Tourismussprecherin fest.

Neßler zeigt sich dennoch optimistisch für die zukünftige Wintersaison und sieht Möglichkeit zu neuer Tourismuskultur: „Jede Krise birgt auch Chancen und wir müssen darüber sprechen, in welche Richtung sich der Tourismus entwickelt. Der heurige Winter wird auch viele Betriebe zu innovativen und kreativen Veränderungen in eine nachhaltige Richtung anregen. Letztlich muss die langfristige Strategie lauten: Qualität vor Quantität. Aktuell müssen wir die größten finanziellen Härten abfedern, um das Überleben der Branche und zahlreiche Arbeitsplätze zu sichern. Die COVID-19 Krise hat gezeigt, dass wir es schaffen müssen, die Betriebe krisenfester zu machen. Nicht zuletzt die Klimakrise stellt den Wintertourismus zukünftig vor große Herausforderungen.“

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