NEOS orten „ein endgültig völlig chaotisches Krisenmanagement“ nach neuer Sperrstunden-Regelung im Westen

Schellhorn: „Das ist ein weiterer Schlag gegen eine darniederliegende Branche – weiterer Jobvernichtung in Gastronomie und Tourismus vorprogrammiert.“

Wien (OTS) - „Wenn jetzt jeder Landeshauptmann macht, was er will, ist endgültig völliges Chaos im türkis-grünen Krisenmanagement ausgebrochen“, reagiert NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn auf die vorgezogene Sperrstunde in Vorarlberg, Tirol und Salzburg. „Jede Planbarkeit für die Unternehmerinnen und Unternehmer ist somit dahin. Es braucht endlich klare Regeln, die alle verstehen und länger als bis zur nächsten Pressekonferenz oder bis zur nächsten Presseaussendung gelten“, so Schellhorn, der einmal mehr auf eine funktionierende Ampel pocht. „Das Ampelchaos muss endlich ein Ende haben. Dieses lang angekündigte und prinzipiell sehr sinnvolle Instrument wurde in den vergangenen Wochen ad absurdum geführt. Es braucht ein transparentes Vorgehen und gleiche Maßnahmen bei gleicher Ampelfarbe auf Basis der Expertenempfehlungen und damit Verlässlichkeit für die Bürgerinnen und Bürger. Die Ampel muss Sicherheit, Vertrauen und Planbarkeit geben – für die Wirtschaft, für die Schulen, für unsere Nachbarn, für jede und jeden.“

„Schlag gegen eine darniederliegende Branche“

Der Alleingang von Vorarlberg, Tirol und Salzburg sei ein „weiterer Schlag gegen eine darniederliegende Branche. Ein weiterer Jobvernichtung in Gastronomie und Tourismus und somit dramatische Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sind vorprogrammiert. Das ist der Todesstoß für die Hotellerie und den Tourismus in Voralberg, Tirol und Salzburg“ Denn bei einer Sperrstunde von 22 Uhr würden bei größeren Unternehmen eine Arbeitsschicht wegfallen. „Das kann in vielen Betrieben auch die Kurzarbeit nicht mehr auffangen. Kurzarbeit und Garantien sind Brücken, sie helfen aber nur, wenn am anderen Ende auch ein rettendes Ufer ist. Dieses Ufer ist jetzt noch weiter weg als noch bei der letzten Pressekonferenz von Kurz, Anschober und Co“, so Schellhorn abschließend.

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