SPÖ-Wimmer: Reform des Corona-Familienhärteausgleichs überfällig

Abgeordnete fordert Ausweitung der Anspruchsberechtigten und schnellere Abwicklung

Wien (OTS/SK) - Anlässlich des heutigen Familienausschusses bekräftigt SPÖ-Familiensprecherin Petra Wimmer ihre Forderung nach einer Reform des Corona-Familienhärteausgleichs. „Die Erhöhung der Fördermittel auf 100 Millionen Euro ist ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings sind nach wie vor viele Familien von dieser Förderung ausgeschlossen“, ärgert sich Petra Wimmer. Es sei daher dringend notwendig, den Corona-Familienhärteausgleich zu reformieren und dafür zu sorgen, dass die Abwicklung der Anträge schnell und transparent erfolge. 25.000 Anträge seien noch nicht abgewickelt. Wimmer: „Das bedeutet, dass 25.000 Familien immer noch warten. Das sind viel zu viele. Die Unterstützung muss endlich bei den Familien ankommen“, fordert die SPÖ-Familiensprecherin.****

Viele Personengruppen sind vom Corona-Familienhärteausgleich nach wie vor ausgeschlossen. UnternehmerInnen, die keine Förderung aus dem Corona-Härtefonds erhalten, sind beim Corona-Familienhärteausgleich erst gar nicht anspruchsberechtigt. „AlleinerzieherInnen in Karenz erhalten keine Unterstützung. Bei getrennt lebenden Eltern ist nur jener Elternteil anspruchsberechtigt, bei dem die Kinder gemeldet sind. Oder geringfügig Beschäftigte, die aufgrund der Corona-Krise ihren Job verloren haben. Sie haben in den seltensten Fällen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Auch sie erhalten keine Mittel aus dem Corona-Familienhärteausgleich. All diese Familien brauchen Unterstützung!“, fordert Petra Wimmer.

Sie bedaure, dass ihr Antrag im Ausschuss vertagt wurde und somit diese Familien weiterhin vom Corona-Familienhärteausgleich ausgeschlossen blieben. „Alle Kinder sind gleich viel wert. Der Kreis der Anspruchsberechtigten des Corona-Familienhärteausgleichs muss erweitert werden. Daher habe ich die Petition ‚Schluss mit den Hürden beim Corona-Familienhärtefonds‘ eingebracht, die auf der Parlamentshomepage unterstützt werden kann“, erklärt die SPÖ-Familiensprecherin abschließend. (Schluss) up/sd

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