ASFINAG-Sommerreisebilanz: Zehn Prozent weniger Pkw-Verkehr während der Reisemonate Juli und August

Erfreulich: Auch Minus zehn Prozent bei Staustunden – Gesundheitschecks an südlichen Grenzen als Herausforderung

Wien (OTS) - Die ASFINAG-Sommerreisebilanz zeigt für Juli und August im Schnitt einen Rückgang von durchschnittlich 10,6 Prozent beim Pkw-Verkehr im Vergleich zum Vorjahr. An den Reisesamstagen gab es im Juli und August vor allem auf den klassischen Reiserouten stärkere Rückgänge.

Auf der Tauernautobahn gab es an den Reisesamstagen im Durchschnitt ein Minus beim Verkehr von knapp 22 Prozent. Brenner- und Pyhrn-Route weisen an Samstagen ein Minus von mehr als 17 Prozent beim Pkw-Verkehr aus. Die geringsten Rückgänge an den Reisesamstagen gab es ganz im Westen mit einem Minus von mehr als sechs Prozent auf der Route Arlberg.

Beim Verkehrsaufkommen über alle Wochentage betrachtet waren die Rückgänge auf den Routen Donau (A 1, A 7, A 8, A 25, S 10, S 33), Süd (A 2, S 6, S 35, S 36, S 37), Pyhrn und Arlberg mit jeweils unter zehn Prozent am geringsten. Die Tauernroute hat über die alle Wochentage betrachtet mit einem Minus von mehr als 16 Prozent den stärksten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr.

„Beim Pkw-Verkehr lag die Verkehrsentwicklung erwartungsgemäß unter dem Level der Vorjahre. Die Rückgänge fielen jedoch nicht so hoch aus wie in jenen Monaten mit umfangreichen Maßnahmen zur Eindämmung von COVID. Besonders erfreulich ist, dass es heuer im Sommer um 24 Prozent weniger Staus gegeben hat“, bestätigen die ASFINAG-Vorstände Hartwig Hufnagl und Josef Fiala.

Minus zehn Prozent bei Staustunden im Sommer

Positiv für die ASFINAG ist im diesjährigen Sommerreiseverkehr der Rückgang bei den durch die Staus verursachten Staustunden (also Dauer der Behinderung) um zehn Prozent. Die größte Herausforderung bei der Verkehrsabwicklung lag bei den ausgedehnten Staus vor den Grenzübergängen in Richtung Süden. Der Grund für diese Behinderungen waren vorrangig die Gesundheitschecks vor dem Hintergrund von COVID wie etwa auf der slowenischen Seite des Karawankentunnels. Die A 11 Karawankenautobahn verzeichnete deswegen im Sommer 2020 deutlich mehr Staustunden als im Vorjahr.

Wesentlich weniger Behinderungen registrierte die ASFINAG im Sommer auf der A 12 Inntal- und A 13 Brennerautobahn sowie auf der Tauern- und der Pyhrnautobahn. So gab es beispielsweise auf der A 9 Pyhrnautobahn einen Rückgang der Staustunden um 39 Prozent.

2020: Verkehrsrückgänge in den ersten achten Monaten

Bundesweit verzeichnet die ASFINAG 2020 im Vergleich zum Gesamt-Verkehrsaufkommen 2019 auf Autobahnen und Schnellstraßen ein Minus von 19,8 Prozent im Zeitraum von Jänner bis August. Vor allem der Pkw-Verkehr ist mit einem Rückgang von 21,4 Prozent deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Der Schwerverkehr liegt bei einem Minus von 7,7 Prozent.

Im Vergleich der Entwicklung des Gesamtverkehrsaufkommens von Jänner bis August gab es in Tirol (A 12 Inntal-, A 13 Brennerautobahn) mit einem Minus von 26,8 Prozent die größten Rückgänge, gefolgt von der Route Tauern (A 10 Tauern-, A 11 Karawankenautobahn) mit 24,4 Prozent und dem westlichsten Korridor Arlberg (A 12 Inntal-, A 14 Rheintal/Walgauautobahn, S 16 Arlberg Schnellstraße) mit 20,4 Prozent. Mit einem Minus von mehr als zwölf Prozent in den ersten acht Monaten 2020 zeigen die Routen Brenner und Tauern die größten Rückgänge beim Schwerverkehr. Generell hat sich der Schwerverkehr in den letzten Monaten weitgehend normalisiert und liegt derzeit nur mehr bei leichten Rückgängen zwischen 3 und 5 Prozent.

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