Oö. Volksblatt: "Wer nicht hören will" (von Heinz WERNITZNIG)

Ausgabe vom 19. September 2020

Linz (OTS) - Niemand zahlt gerne eine Strafe, wenn er mit dem Motorrad oder dem Auto zu schnell unterwegs ist. Es ist aber nicht jeder automatisch ein Raser, wenn er auf der Bundesstraße mit 110 km/h oder auf der Autobahn mit Tempo 140 unterwegs ist. Leider sind diese Geschwindigkeiten meist die Untergrenzen, wenn man auf den heimischen Straßen unterwegs ist. Erst jüngst glaubte ein Verkehrsteilnehmer, auf der Mühlviertler Schnellstraße zwecks Test für einen Autoankauf knapp 200 km/h fahren zu müssen. Auf diese unverbesserlichen Raser, die sich an keine Limits halten und damit andere Menschen gefährden, zielen die geplanten Verschärfungen bei den Strafen ab. Prävention und Sensibilisierung im Autoverkehr sind zwar grundsätzlich sinnvoll, bei dieser Zielgruppe aber völlig wirkungslos. Da helfen nur drakonische Maßnahmen wie in anderen Ländern.

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