Buchungseinbruch in Stadthotels, Fixkostenzuschuss 2 dringend nötig

Die Stornos in der Stadthotellerie steigen massiv. Kommt der Fixkostenzuschuss 2 nicht rasch, schließen viele Betriebe für immer.

Wien (OTS) - Laut Umfrage der Österreichischen Hoteliervereinigung fiel die Auslastung der Hotels in Österreich nach der Umschaltung der Corona-Ampel vergangene Woche und ersten Gerüchten über die deutsche Reisewarnung stark. Befragt hat die ÖHV ihre 1.500 Mitgliedshotels, noch bevor Deutschland, Belgien und Dänemark Reisewarnungen aussprachen und die Corona-Ampel für Villach auf Gelb geschaltet wurde. Besonders dramatisch ist die Situation in den Städten: Dort fiel die Auslastung für die kommenden vier Wochen von niedrigen 35 % auf katastrophale 23 %: „Wirtschaftliches Arbeiten ist so nicht möglich“, hält ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer fest.

Ohne Gäste und Fixkostenzuschuss ist jedes zweite Hotel akut gefährdet

Die Auswirkungen auf den Winter können noch gar nicht abgeschätzt werden. „Es gibt noch die Chance, dass sich die Situation verbessert, die Gäste buchen kurzfristig. Aber sie stornieren auch schnell.“ Schon jetzt mussten viele Betriebe Mitarbeiter kündigen oder ganz schließen, weitere werden folgen: „Nur jedes dritte Stadthotel in Österreich kann so noch länger als ein halbes Jahr weitermachen“, zitiert Reitterer ein weiteres Ergebnis der Befragung. Seit Beginn der Corona-Krise verzeichnen Österreichs Stadthotels im Durchschnitt 1,6 Mio. Euro Einnahmenrückgang pro Betrieb.

Reitterer: Sofort über Fixkostenzuschuss 2 einigen!

Es muss sofort gehandelt werden: „Wir brauchen den Fixkostenzuschuss 2 jetzt! Wir können so nicht weitermachen“, fordert Reitterer eine Lösung jetzt. 95 % der Stadthotels sind gepachtet oder gemietet, ohne Fixkostenzuschuss 2 laufen die Kosten dafür auch ohne Gäste unvermindert weiter, plädiert Reitterer für rasche weitere Akutmaßnahmen und mittelfristige Lösungen: „An dieser Branche hängen so viele andere Unternehmen. Da muss viel ganz rasch passieren.“

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