Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka erhielt Auszeichnung für Weiterentwicklung ungarisch-österreichischer Beziehungen

Präsident der ungarischen Nationalversammlung László Kövér zu Arbeitsgesprächen in Wien

Wien (PK) - Zur Anerkennung seines Beitrags zur Weiterentwicklung der ungarisch-österreichischen Beziehungen, der parlamentarischen Kooperation sowie seiner Aktivität für die breitere Wahrnehmung der Positionen Ungarns in der Europapolitik wurde Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka von seinem Amtskollegen László Kövér heute eine Auszeichnung verliehen; das Komturkreuz mit dem Stern des Verdienstordens von Ungarn. Er werde sich auch zukünftig für die Förderung der bilateralen Zusammenarbeit und der parlamentarischen Kooperation einsetzen, bedankte sich Sobotka.

Der parlamentarische Austausch und die Pflege der österreich-ungarischen Beziehungen sei sowohl auf Basis der Nachbarschaft als auch der gemeinsamen historischen Verbundenheit eine Priorität für Österreich, meinte der Präsident des Nationalrats. Voraussetzung dafür sei der Austausch und der Dialog auf allen Ebenen. "Alle Fragen sollten immer im Dialog geklärt werden", sagte Sobotka in Hinblick auf das Grenzmanagement Ungarns in Zusammenhang mit der Pandemie.

Beim Arbeitsgespräch ging es unter anderem auch um die Heranführung des Westbalkans an die EU in Zusammenhang mit dem vom österreichischen Parlament initiierten Stipendienprogramm sowie rückblickend um die virtuelle IPU-Weltkonferenz.

Zuvor traf auch Bundesratspräsidentin Andrea Eder-Gitschthaler zu einem Austausch mit dem Präsidenten der ungarischen Nationalversammlung zusammen, wobei es vorrangig um die beiderseitigen Erfahrungen beim COVID-19-Krisenmanagement ging. Um die wirtschaftlichen Folgen nachhaltig zu bekämpfen, bedürfe es auch einer grenzüberschreitend Anstrengung, betonte Eder-Gitschthaler die Bedeutung des nachbarschaftlichen Miteinanders auf politischer wie auch administrativer Ebene, wie sie zwischen den beiden Parlamenten etwa anhand eines Twinning-Projekts forciert wird. Die Rolle der nationalen Parlamente in der EU sollte weiter ausgebaut und das Engagement bezüglich der EU-Erweiterung am Westbalkan vorangetrieben werden, waren sich die beiden einig. (Schluss) fan

HINWEIS: Fotos von diesem Besuch finden Sie auf der Website des Parlaments.

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