Sozialistische Jugend begrüßt Vorstoß der SPÖ Steiermark zur künftigen Direktwahl des Landesparteivorsitzenden

SJ-Stich: „Anton Lang und die SPÖ Steiermark setzen wichtigen Schritt in die richtige Richtung“

  • Der steirische SPÖ Vorsitzende Anton Lang setzt mit seiner Ankündigung, den Parteivorsitzenden in der Steiermark künftig durch alle Mitglieder wählen zu lassen, einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung
    Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend
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  • Es ist unsinnig, die Probleme einer Partei stets nur an der Person an der Spitze festzumachen.
    Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend
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  • In der Frage nach künftigen Parteivorsitzenden müssen vor allem inhaltliche Kriterien im Vordergrund stehen. Mitglieder müssen die Möglichkeit bekommen, in regelmäßigen Abständen über die Ausrichtung der Partei mitbestimmen zu können. Die Direktwahl der Person an der Spitze ist dazu eine gute Möglichkeit
    Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend
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Wien (OTS) -Der steirische SPÖ Vorsitzende Anton Lang setzt mit seiner Ankündigung, den Parteivorsitzenden in der Steiermark künftig durch alle Mitglieder wählen zu lassen, einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung“, sagt Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend (SJ), anlässlich eines diesbezüglichen Vorstoßes von Lang im ORF-Sommergespräch. „Eine langjährige Forderung der SJ wird damit erstmals landesweit umgesetzt“, betont Stich.

Die in der SPÖ in den vergangenen Jahren immer wieder aufgekommenen Debatten um einzelne FunktionärInnen greifen für Stich allesamt zu kurz. „Es ist unsinnig, die Probleme einer Partei stets nur an der Person an der Spitze festzumachen. Im Gegenteil: Um einen Turnaround zu schaffen, muss besonders am inhaltlichen Fundament gearbeitet werden. In der Frage nach künftigen Parteivorsitzenden müssen vor allem inhaltliche Kriterien im Vordergrund stehen. Mitglieder müssen die Möglichkeit bekommen, in regelmäßigen Abständen über die Ausrichtung der Partei mitbestimmen zu können. Die Direktwahl der Person an der Spitze ist dazu eine gute Möglichkeit“, so Stich.

Darüber hinaus sieht Stich in der Direktwahl auch eine Chance zur Mobilisierung von neuen Mitgliedern. „Unsere Mitglieder sind das Kernstück unserer Bewegung. Wer heute Mitglied in einer Sozialdemokratischen Partei wird, möchte mitreden, sich einbringen und mitentscheiden dürfen. Am Beispiel von Schwesterparteien aus Großbritannien oder Deutschland kann man erkennen, dass die Mitgliedszahlen nach Einführung einer Direktwahl in die Höhe geschossen sind. Auch als SPÖ müssen wir hier mit der Zeit gehen, um die Partei auch in Zukunft für Interessierte attraktiv zu gestalten“, betont Stich abschließend.

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